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Unterhöllgrund, Februar 2007

Unterhöllgrund, Februar 2002

Unterhöllgrund, Februar 1998

Ausgabe 1/98

Unterhöllgrund, Odenwald. Am 6.2.1998 trafen sich 23 Mitglieder einer Gruppierung über die nur wenige Informationen vorliegen im Schullandheim des Helmholtz Gymnasiums Heidelberg um nach eigenen Angaben ihrem Hobby nach zu gegen.

Am Abend des 6.2.1998 kamen die Mitglieder nach und nach mit ihren Autos an und neben einem großen Hallo war jedesmal ein mehr oder weniger genervtes Beschreiben der Tortur der Anfahrt zu hören. Anschließend scheint es dann für die Ankömmlinge etwas zu essen gegeben zu haben, zumindest herrschte vorübergehend gefräßige Stille. Nachdem sich dieses Begrüßungsritual (mit einem Glas Sekt oder zwei oder drei) gegen 21.00 Uhr das letzte Mal vollzogen hatte, erklang bald darauf fremdartige Musik unterbrochen durch Gesprächsfetzen (grüne, blaue oder brombeerne Stoffe standen zur Diskussion, der tiefere Sinn ist wohl den Mitgliedern allein offenbart) und das Knallen von Sektkorken.

Am Samstag ging es in dem schönen Haus dann hoch her. Nach einem Frühstück, für das Brötchen herbei geschafft wurden, konnte man den ganzen Morgen die fremdartige Musik vom Vortag hören. Durch Aufbringen unseres ganzen Mutes ist es uns gelungen einen Blick in das Zimmer zu werfen, aus dem die Musik kam. Und die Mitglieder der unbekannten Gruppierung haben getanzt. Uns ist allerdings die Art ihrer Tänze unbekannt und so haben wir die Liste ihrer Tänze (sie schrieben alle Tänze auf) abgeschrieben und veröffentlichen sie im folgenden auf dass unsere Leser etwas damit anzufangen wissen [Zu der Liste ist noch zu bemerken, dass dies nur die Tänze sind, die mit einem Hacken versehen waren; die ohne lassen wir aus Platzgründen weg]:
Nach einer kurzen Pause, wohl zum Mittagessen, denn es roch plötzlich auffällig nach Spaghetti mit Tomatensoße, rafften sich dann die meisten Mitglieder der sonderbaren Gruppe zum Spazieren gehen auf, der Rest spielte oder schlief.

Als sie dann wieder zurück kamen wurde wieder getanzt. Man muss an dieser Stelle erwähnen, dass sogar die kleinen Kinder, die dabei waren, an dieses sonderbare Verhalten heran geführt wurden.

Später gab es nochmals etwas zu essen und danach wurden die Geräusche, die in das Tal schallten, noch verwunderlicher. Erst durch einen mutigen Blick durch ein Fenster konnten wir erkennen, dass die gesamte Gruppe gemeinsam sang. Dies taten sie dann bis spät in die Nacht.

Am Sonntag morgen wurde nach einem offenbar reichhaltigen Frühstück nochmals getanzt, zur Wiederholung, wie zu hören war. Allerdings war's mit dem Tanzen heute nicht so weit her, denn schon um halb eins machte sich die Gruppe zum Mittagessen zur Gaststätte "Zur Mühle" auf und danach wurde auch schon zur Abreise geblasen. Allerdings nicht ohne sich gegenseitig zu versichern, dass man sich auf das Wiederkommen in den Unterhöllgrund im Mai freue. Wir werden natürlich auch darüber berichten.


Die Küchenfee bedankt sich bei allen für die Blumen - Danke

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