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Ein weiterer Schwerpunkt ist das "Fahnenspiel", bei dem die Fahnenschwinger durch Trommel und Schwegelpfeifen begleitet werden. Nachdem die Volkstanzgruppe im Hohenloher Gau 1996 das 6. Internationale Fahnenschwingertreffen mit 11 Gruppen aus 6 Ländern mit großem Erfolg in Öhringen veranstaltet hat, wurde diese alte Tradition wieder neu belebt. 1998 haben die Hohenloher Fahnenschwinger und die Volkstanzgruppe am 7. Internationalen Fahnenschwingertreffen in St. Martin im Sulmtal (Österreich) teilgenommen. Das war der Anfang einer Reihe zahlreicher Auslandsfahren des Fahnenspiels:
Im Laufe des Jahres 1999 haben die Hohenloher Fahnenschwinger eine neue Reihe entwickelt -
Das Fahnenspiel mit dem verkehrten Rosenbrechen
dies wurde getan, um neben der von Omaar Francois zusammengestellten "Deutschen Reihe" eine weitere Reihe anbieten zu können, mit der das traditionelle Brauchtum des Fahnenschwingens dargestellt werden kann. Es wurden dabei ausschließlich Figuren aus alten Vorlagen verwendet und zwar hauptsächlich aus dem Büchlein "Kleine Fahnen-Schule" von Andreas Klett, das 1679 in Nürnberg erschienen ist. Die blumige Bezeichnung von Andreas Klett für eine seiner Figuren, die in den Mittelpunkt der Reihe gestellt wurde, wurde auch für den Namen der Reihe ausgewählt.
Beim Volkstanzrat des Schwäbischen Albvereins ist eine Beschreibung dieser Reihe in gedruckter Form erhätlich. Die Beschreibung soll dazu beitragen, dass mehrere Fahnenschwinger oder Gruppen ähnlich wie schon bei der "Deutschen Reihe" gemeinsam auftreten können. Beim Fahnenschwingerlehrgang 2000 des Volkstanzrats wurde die Reihe zum ersten Mal auch über die Grenzen von Hohenlohe hinaus publik gemacht.
Beim 10. Fahnenschwingerlehrgang des SAV wurden 2002 die Fahnenschwimnger der Volkskunstgruppe Boerke Naas aus St. Niklaas eingeladen, um den Fahnenschwingern vom Albverein ihr Können zu zeigen.
