Schwaebischer-Albverein Ortsgruppe Gemmrigheim
  

Rückblicke 1137                                                                                                                   Erika Reisinger 

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Waldweihnacht beim Albverein

 

Gemmrigheim. Gefroren war der Boden, Reif glitzerte in der Morgensonne des dritten Adventsonntages, dem Tag der Waldweihnacht, mit der der Schwäbische Albverein schon seit langem alljährlich die Reihe seiner Veranstaltungen abschließt. Angetan von der Wohltat für das Gemüt nach den regenreichen Vortagen, machten sich die verantwortlichen Mitglieder zuversichtlich an die Vorbereitungen. Der Platz in und um die Schutzhütte auf dem Atombuckel wurde für die Feier gerichtet. Kessel, gefüllt mit heißen Getränken, leckeres Gebäck und der Duft der Grillwürste lockte zahlreiche Wanderfreunde und Gäste an. Lothar und Helga Schober führten von der Ortsmitte Gemmrigheim aus, eine Wanderung zum Ort des Geschehens und am Schluss im Fackelschein wieder zurück. Doch dazwischen sorgte ein kleines Programm für weihnachtliche Stimmung, das mit Alphornklängen eröffnet wurde.  

Nach den Willkommensgrüßen bot die Jugendtanzgruppe gut gekonnt ihre flotten Tänze dar.

Heitere und besinnliche in die Advents- und Weihnachtszeit passende  Gedichte wurden zu Gehör gebracht. Der Sing- und Musizierkreis stimmte Weihnachtslieder an und lud zum Mitsingen ein. Leider hatte in diesem Jahr der Nikolaus den Weg auf den Atombuckel verpasst. Trotzdem gab es für jedes Kind ein Päckchen aus dem bereitgestellten großen Korb.

Mit Dankesworten für das gut verlaufene Wanderjahr 2011, mit Segenswünschen für alle Menschen, besonders für die Kranken und Benachteiligten in unserer Gesellschaft, und mit Fürbitten für ein friedliches Miteinander auf der Welt, neigte sich das Programm der Waldweihnacht dem Ende zu. Vertrauensmann Gerhard Reisinger dankte den Mitwirkenden, den fleißigen Helfern und allen, die zum Gelingen des Tages beigetragen haben und natürlich auch der großen Besucherschar. Die Alphornbläser ließen zum Abschluss nochmals ihre Hörner erschallen. Das wärmende Lagerfeuer verlockte manchen noch  zum Verweilen. 

Beim Rückblick auf den harmonischen, vom Wetter begünstigten Tag, muß man glauben, wie es in einem Gedicht so schön heißt:  Der Herrgott ist beim Albverein! 

                                   

                                                                                                       

 

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