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Jahresversammlung am 18.11. 2011
Gemmrigheim.
Ein abendfüllendes Programm bot der Schwäbische
Albverein Gemmrigheim seinen Mitgliedern und
Wanderfreunden bei der kürzlich abgehaltenen
Jahresversammlung. In seiner Begrüßungsrede brachte
Vertrauensmann Gerhard Reisinger seine Freude über die
zahlreichen Besucher und die Anwesenheit einiger Ehrengäste
zum Ausdruck.
Einblicke
in das Vereinsgeschehen vermittelten die Fachwarte und
Gruppenleiter bei ihren Berichterstattungen. Die
Mitgliederzahl ist etwas zurückgegangen, während die
Wanderbeteiligung erfreulicherweise zugelegt hat.
Gewandert wurden einschließlich der Freizeitwanderungen
insgesamt annähernd 500 km, bei den Fahrradtouren sind
766 km zu verbuchen. Die Wegwarte haben dafür gesorgt,
dass die etwa 20 km zu betreuenden Wanderwege gut
begehbar sind, in dem sie diese mähten, von überhängendem
Gestrüpp befreiten und abhanden gekommene
Wegmarkierungen und Hinweisschilder ersetzten. Dazu kam
noch die Betreuung des Gemmrigheimer Rundwanderweges von
mehr als 22 km. Im Bereich Naturschutz erfüllte man
durch Arbeitseinsätze im Frühjahr und im Herbst den
Pflegeauftrag in den örtlichen Schutzgebieten. Gesäubert
wurden auch
der Bachlauf im Fasanenwäldle und die aufgehängten
Vogelnistkästen. Die durchgeführten Baumschnittkurse
in Theorie und Praxis fanden
Anklang auch bei Nichtmitgliedern. Dabei
schenkten die zahlreichen Teilnehmer den interessanten
Erläuterungen und Ausführungen des Fachmannes große
Aufmerksamkeit. In vielen Arbeitsstunden haben einige
Mitglieder den von der Gemeinde zur Verfügung
gestellten Abstellraum in lobenswerter Weise zweckmäßig
und bezugsfertig ausgebaut. Bei der Jugendgruppe hat
sich eine Umstrukturierung ergeben. Den Jugendleitern
sind aus beruflichen Gründen wöchentliche
Gruppenstunden nicht mehr möglich. Im Mai dieses Jahres
wurde das neue Konzept gestartet. Von Zeit zu Zeit boten
sie für alle interessierten Kinder und Jugendliche
verschiedene Aktionen. Unter anderem waren sie auf der
Suche nach Geocaches rund um Gemmrigheim unterwegs,
beschäftigten sich mit dem Bau von Vogelnistkästen und
der Herstellung von Apfelsaft, wobei 60 Liter Saft aus
heimischem Obst gepresst wurden. Die Jugendleiter waren
mit dem Echo zufrieden und möchten auf diese Weise die
Jugendarbeit des Gemmrigheimer Albvereins fortsetzen.
Mit beschwingten Tänzen bereicherte die
Jugendtanzgruppe die Programme bei verschiedenen
Veranstaltungen. So auch beim Seniorenmittag, beim
Maibaumaufstellen und der ersten Gemmrigheimer
Vereinsmesse in der Festhalle. Mit Alphornklängen und
mit Liedern haben die Bläser und die Musikanten, Sängerinnen
und Sänger des Sing- und Musizierkreises verschiedene
Veranstaltungen musikalisch umrahmt. Besondere Freude
bereitete man damit wieder beim Seniorenmachmittag und
im Kleeblattheim. Die Frauenrunde – offen für alle
– traf sich wiederum einmal monatlich in der
Albvereinsstube zum Handarbeiten, Kaffeetrinken und zur
Unterhaltung. Wie in den anderen Gruppen, würde man
sich auch dort über Zuwachs freuen. Nach dem Vortrag
des Kassenberichtes durch die Rechnerin, bescheinigten
die Prüfer, dass die Kasse sorgfältig und ohne
Beanstandungen geführt ist.
Im
Auftrag von Frau Bürgermeisterin Chef war Dr. Jörg
Frauhammer als ihr Stellvertreter anwesend. Er sprach
anerkennende Worte für die das Gemeindeleben
bereichernde Vereinsarbeit aus und bat die Anwesenden um
Entlastung der gesamten Vereinsführung, die einstimmig
erteilt wurde.
Aufmerksamkeit
erweckte auch der Programmpunkt Ehrungen. Für 25jährige
Mitgliedschaft wurden geehrt: Ursula Beckbissinger,
Hildegard Bezner, Barbara Scholl,
Dieter Spahr, Else und Fritz Lober, irgit,
Gerhard, Kai und Marc Metzger. Für
überaus großes Engagement im Verein erhielten Ursula
Beckbissinger und Werner Häring eine besondere
Auszeichnung. Ihnen wurden eine Urkunde und die Silberne
Ehrennadel vom Hauptverein verliehen, die ihnen der
Gauobmann des Stromberggaues Dieter Auracher im Auftrag
des Präsidenten Dr. Rauchfuß ans Revere steckte. Als
Mitgründer der Ortsgruppe Gemmrigheim und für langjährige
Mitarbeit in verschiedenen Bereichen
wurde Adolf Schweiker zum Ehrenmitglied der
Ortsgruppe Gemmrigheim ernannt. Im Laufe des Jahres
wurden bereits Harald Schmiech und Erika Reisinger mit
derselben Ehrung bedacht.

Die
Leitung der anstehenden Wahlen hatte zunächst Dr.
Frauhammer übernommen. Alle Funktionäre wurden
einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Neu gewählt zur
Rechnerin wurde Ursula Beckbissinger. Sie hat diese
Aufgabe von Carola Joos übernommen, welche auf eigenen
Wunsch dieses Amt zur Verfügung gestellt hatte.
Ebenfalls auf eigenen Wunsch ist Adolf Schweiker als
Freizeitwanderwart
ausgeschieden.
Gespannt
wurde die Vorstellung des Jahresprogrammes 2012
erwartet. Neben den schon traditionellen
Veranstaltungen, den Tages- und Nachmittagswanderungen
usw., werden zwei Wander- und Kulturreise
angeboten. Vom
11. bis 17. Juni geht es in den Thüringer Wald, das
Lipperland/Weserbergland ist das Ziel der Reise vom 4.
bis 9. September.
Mit
„Mundart und Musik“ und der Vorstellung des Schwäbischen
Heimatkalenders durch Wolfgang
Walker, bekannt durch die Radiosendung u.a.w.g. – Um
Antwort wird gebeten – wird man am 12. Januar 2012
in der Kelter mit einem Beitrag zum kulturellen Angebot
aufwarten.
Nicht
besonders erfreulich war die Nachricht, dass der
Hauptverein zum Teil die Beitragssätze ab dem Jahr 2012
um zwei Euro erhöht hat. Betroffen sind davon die Voll-
und die Familienmitgliedschaften. Steigende Kosten, vor
allem für notwendige Baumaßnahmen an Wanderheimen und
an Aussichtstürmen, machten dies erforderlich. Die
Mitglieder wurden hierfür um Verständnis gebeten.
Wieder
einmal hatte sich Werner Häring viel Mühe gemacht und
den gesamten Versammlungsablauf gekonnt auf der Leinwand
dargestellt. Das und der Rückblick in Bild und Ton auf
das vergangene Wanderjahr, die Präsentationen von den
geplanten Wander- und Kulturreisen sowie die zuverlässige
Betreuung der Ortsgruppenhomepage, bescherten ihm
besonderen Dank und viel Beifall.
Zum
Schluss bedankte sich der Vorsitzende G. Reisinger bei
allen, die sich im Laufe des Jahres für den Verein
irgendwie und irgendwo eingesetzt und ihn mitgeprägt
haben, bei allen Spendern, den Akteuren und Helfern bei
der Versammlung, sowie allen Gästen für ihr Kommen.