Schwaebischer-Albverein Ortsgruppe Gemmrigheim
  

Rückblicke 1021                                                                                                        Gerhard Scholl 

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Von Fels zu Fels

 
Die Tageswanderung der Freizeitwandergruppe des Schwäbischen Albvereins ging dieses Jahr in die Gegend um den Gestütshof St.Johann. Um 9:00 Uhr ging es mit dem Bus Richtung Süden zum Parkplatz des Gestütshofes. Dort angekommen, machten sich die 31 Wanderer sofort erwartungsvoll auf die Tour. 

Erstes Ziel, war die Aussichtskanzel "Grüner Fels. Bedingt durch das hervorragende Wetter, hatte man einen beeindruckenden Ausblick auf das Speicherbecken Glems und zur Achalm. Weiter führte der Weg immer dem Zeichen liegendes Y folgend vorbei am "Segelfluggelände Roßfeld" direkt zum Gipfelkreuz des "Roßfelsen". Diese grandiose Aussicht genossen die Wanderer ausgiebig. Metzingen im Tal und der Jusiberg im Hintergrund waren nur einige der Sehenswürdigkeiten. Nächstes Etappenziel war der "Olgafelsen 786 m ü.NN". Immer schön im schattigen Wald wandernd erreichte die Gruppe den "Sonnenfels". Von hier aus konnte man das Ermstal mit seinen Ortschaften bewundern. Im Hintergrund konnten die Teilnehmer den Hohen Neuffen mit seiner gewaltigen Festungsruine erkennen. Nach wenigen Minuten Fußmarsch wurde der Grill und Rastplatz bei den Höllenlöchern erreicht. Dort im Schatten der Bäume und der Schutzhütte wurde die verdiente Mittagsrast genossen.


Anschließend wurden noch die hochromantischen Höllenlöcher auskundschaftet. Die Dettinger Höllenlöcher bilden eine rund 35 Meter tiefe und 120 Meter lange Felsschlucht, die über zwei eiserne Leitern durchquert werden kann. Bergan durch den kühlen Wald, kamen die Wanderer zum "Gelben Fels". Dort tat sich ein ganz neuer Ausblick der Gruppe auf. Im Tal die durch die berühmten "Uracher Wasserfälle" bekannte Stadt Bad Urach, und rechts davon  der Hohenurach mit seiner Festungsruine. Die Burg entstand um in der Zeit zwischen 1030 und 1050. Bauherren waren die Grafen von Urach.1694 wurden Teile der Burg durch einen Blitzschlag in den Pulverturm des großen Zwingers zerstört. 1761 gab man die Festung auf.

Bei der Abzweigung zum Fohlenhof verließen die Kurzwanderer die Hauptgruppe, und ging auf direktem Wege über den Fohlenhof zum Gestütsgasthof. Die Hauptgruppe wanderte bergab zu den Gütersteiner Wasserfällen. Ein bizarres Ensemble aus bemoosten Felsen, verschiedenen Wasserfällen und ein kühler See bot sich den Angekommenen. Ein absolutes Muss war die Besichtigung der Klause mit dem Oberstenfelder Passionsaltar. Hier stand bis ca.1560 das Kloster Güterstein, gegründet durch Graf Konrad von Urach (1180-1227). Auf breitem Weg ging es wieder hinauf zum "Rutschenfelsen"755 m ü.NN.Seinen Namen hat er davon, weil dort früher eine Rutsche ins Tal war, mit dem das Holz von der Hochfläche ins Tal der Erms befördert wurde. Nicht weit davon war der Rutschenbrunnen. Eine der wenigen Quellen die auf der Hochfläche anzutreffen sind. Durch Wiesen vorbei an großflächigen Pferdekoppeln wurde der Fohlenhof erreicht. Ab dort führte ein Wanderweg durch den Wald zum Gestütsgasthof St.Johann. 

Wieder vereint mit den Kurzwanderern, wurde dort zum verdienten Abendessen pausiert. Gegen 18:00 Uhr fuhren die müden aber glücklichen Teilnehmer mit dem Bus wieder in Richtung Heimat.


                              

                                                       

 

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