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Auf dem Brunnenweg bei Pfaffenhofen unterwegs

Klein
aber fein war die Wanderung des Schwäbischen
Albvereins Gemmrigheim
am Sonntag auf dem Brunnenweg bei Pfaffenhofen
a.d.Z. Nicht
nur die Wanderer waren diesmal weniger als man
gewohnt ist, sondern auch die
Wanderstrecke war kürzer, weil diese für
Familien mit Kinder geplant worden ist.
Doch
in der Kürze liegt die Würze, denn was diese
Strecke zu bieten hatte, war schön und
interessant zugleich, so dass man immer wieder
verweilte. Der Brunnenweg ist ein Rundweg und führt durch den Naturpark Stromberg-Heuchelberg.
Entlang der Strecke wurden von der Gemeinde
Pfaffenhofen 7
Brunnen erschlossen, die durch einen Förster i.R.
regelmäßig kontrolliert werden. Jeder
Brunnen hat seine Besonderheit, die auf den
angebrachten Tafeln jeweils zu lesen
ist. Besonderes Interesse wurde einer Art von
Wasserhebung zuteil, die im Jahre
1746 entwickelt und durch einen Brunnenmeister
nach alten Vorlagen nachgeschaffen worden ist.
Durch dieses Verfahren überwindet das Quellwasser
aus eigener Kraft
einen Höhenunterschied von 6 m.
Am
letzten Brunnen konnten die Wanderer noch Kröten
und winzige Feuersalamander in
einem Wassergraben bewundern. Durch das mineralhaltige Wasser können diese
Tiere dort gute Entwicklungsmöglichkeiten
vorfinden. An
einem Aussichtspunkt konnte man noch einen Blick
auf den Katzenbach-See werfen,
bevor die Wandergruppe den Ausgangspunkt „Alter
Sportplatz“ wieder
erreichte.
Trotz
schlechter Wetterprognosen, konnte der Sonntag als
ein schöner Wandertag bezeichnet werden. Auf den
geplanten Grillspaß hat man jedoch wegen der
kühlen Witterung
verzichtet, dafür sind die Wanderer zu einem gemütlichen
Abschluss im heimischen
„Sonnenhof“ eingekehrt.

