Fahrrad
raus Auto zu Haus

Nach
diesem Motto gingen 25 Radler vergangenen Sonntag
bei schönstem Sommerwetter auf Tour. Der Schwäbische
Albverein Gemmrigheim hatte alle die gerne
Radfahren dazu eingeladen. Los ging es
bei der Bushaltestelle Niedere Klinge. Durch das
Bonholz vorbei am Fasanenwäldle auf der alten
Ottmarsheimerstrasse entlang erreichte die Gruppe
Ottmarsheim. Weiter vorbei an einem Reiterhof führte
die Route durch den schattigen Pfahlhofwald.
Begleitet von Vogelgezwitscher immer auf
befestigten Waldwegen erreichten die Teilnehmer
einen wunderschönen Aussichtspunkt. Vom Blick auf
Winzerhausen und auf das reizvolle Bottwartal
waren alle ganz fasziniert. Auf der Königsstrasse
weiter überquerten die Radler die K1617. Am
Nordhang des Wunnensteins entlang immer durch
den kühlenden Wald, konnte man am Waldrand
den Forstberg erblicken.
Im
18.Jahrhundert befand sich ein Kirchturm und
der Friedhof auf der Bergkuppe des
Wunnensteins. Um die Glocke, genannt „Anna
Susanna“, rankt sich eine Sage, der zufolge ihr
Klang die Bewohner der Umgebung bei Unwettern vor
Unheil bewahrte. Als die Heilbronner sie deshalb für
ihre Kilianskirche gekauft haben sollen,
weigerte sie sich zu schlagen und wurde wieder zurückgebracht.
Durch
Weinberge vorbei an schönen Wochenendgrundstücken
wurde Beilstein erreicht. Die Burg Hohenbeilstein
mit dem Langhans präsentierte sich majestätisch
den Radlern. Im Freien unter Sonnenschirmen wurde
die erste Pause in einem Weingut genossen. Frisch
gestärkt ging es dann auf dem Schozachtalradweg
weiter nach Ilsfeld. Immer der Schozach entlang
abwechselnd mal Schatten und Sonne vorbei an der
Lohmühle
kam
man im alten Bahnhöfle von Schozach an. Dieser
bekannte Radlertreff lud natürlich zu einer
ausgiebigen Mittagspause ein. Nach dieser wurde
als nächstes Ziel Horkheim in Augenschein
genommen. Über die Schleusenbrücke erreichte man
den wunderschönen Neckartalradweg. Am Neckar
entlang gesäumt von herrlichen Weinbergen
erreichte die Gruppe die Hölderlinstadt Lauffen.
Hölderlin
ein Sohn Lauffens wurde am 20. März 1770 in
Lauffen geboren. Als bekanntes Gebäude wäre hier
noch die Regiswindiskirche zu erwähnen. Neben der
Regiswindiskirche befindet sich die
Regiswindiskapelle, eine ursprünglich der
Heiligen Anna geweihte Friedhofskapelle, in der
sich der 1227 gefertigte Sarkophag der
Ortsheiligen befindet.
Zügig
fuhren die Teilnehmer dann nach Kirchheim, denn
dort lockte eine Eisdiele zur Abkühlung. Der
Abschluß wurde dann in einem Biergarten beim
Bahnhof gemacht. Etwas müde, aber glücklich
über diese schöne Radwanderung, mit dem Vorsatz
nächstes Jahr wieder teilzunehmen,
verabschiedeten sich die Tourteilnehmer.