Schwaebischer-Albverein Ortsgruppe Gemmrigheim
  

Rückblicke 1015                                                                                                         Gerhard Scholl

                                               Fahrrad raus Auto zu Haus

 

Nach diesem Motto gingen 25 Radler vergangenen Sonntag bei schönstem Sommerwetter auf Tour. Der Schwäbische Albverein Gemmrigheim hatte alle die gerne Radfahren dazu eingeladen. Los ging es bei der Bushaltestelle Niedere Klinge. Durch das Bonholz vorbei am Fasanenwäldle auf der alten Ottmarsheimerstrasse entlang erreichte die Gruppe Ottmarsheim. Weiter vorbei an einem Reiterhof führte die Route durch den schattigen Pfahlhofwald. Begleitet von Vogelgezwitscher immer auf befestigten Waldwegen erreichten die Teilnehmer einen wunderschönen Aussichtspunkt. Vom Blick auf Winzerhausen und auf das reizvolle Bottwartal waren alle ganz fasziniert. Auf der Königsstrasse weiter überquerten die Radler die K1617. Am Nordhang des Wunnensteins entlang immer durch den kühlenden Wald, konnte man am Waldrand den Forstberg erblicken. 

 

Im 18.Jahrhundert befand sich ein Kirchturm und der Friedhof auf der Bergkuppe des  Wunnensteins. Um die Glocke, genannt „Anna Susanna“, rankt sich eine Sage, der zufolge ihr Klang die Bewohner der Umgebung bei Unwettern vor Unheil bewahrte. Als die Heilbronner sie deshalb für ihre Kilianskirche gekauft haben sollen, weigerte sie sich zu schlagen und wurde wieder zurückgebracht.

 

Durch Weinberge vorbei an schönen Wochenendgrundstücken wurde Beilstein erreicht. Die Burg Hohenbeilstein mit dem Langhans präsentierte sich majestätisch den Radlern. Im Freien unter Sonnenschirmen wurde die erste Pause in einem Weingut genossen. Frisch gestärkt ging es dann auf dem Schozachtalradweg weiter nach Ilsfeld. Immer der Schozach entlang abwechselnd mal Schatten und Sonne vorbei an der Lohmühle kam man im alten Bahnhöfle von Schozach an. Dieser bekannte Radlertreff lud natürlich zu einer ausgiebigen Mittagspause ein. Nach dieser wurde als nächstes Ziel Horkheim in Augenschein genommen. Über die Schleusenbrücke erreichte man den wunderschönen Neckartalradweg. Am Neckar entlang gesäumt von herrlichen Weinbergen erreichte die Gruppe die Hölderlinstadt Lauffen. 

 

Hölderlin ein Sohn Lauffens wurde am 20. März 1770 in Lauffen geboren. Als bekanntes Gebäude wäre hier noch die Regiswindiskirche zu erwähnen. Neben der Regiswindiskirche befindet sich die Regiswindiskapelle, eine ursprünglich der Heiligen Anna geweihte Friedhofskapelle, in der sich der 1227 gefertigte Sarkophag der Ortsheiligen befindet. 

 

Zügig fuhren die Teilnehmer dann nach Kirchheim, denn dort lockte eine Eisdiele zur Abkühlung. Der Abschluß wurde dann in einem Biergarten beim Bahnhof gemacht. Etwas müde, aber glücklich über diese schöne Radwanderung, mit dem Vorsatz nächstes Jahr wieder teilzunehmen, verabschiedeten sich die Tourteilnehmer.

                           

            

                                                       

 

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