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Freitzeitler wanderten bei
Poppenweiler
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Die
Freizeitgruppe des Schwäbischen Albvereins
Gemmrigheim wanderte rund um
Poppenweiler bei Ludwigsburg. Vor
der Wanderung besuchte die Gruppe das Heimatmuseum
im Ort, in dem seit 1982
der Heimatverein seine Unterkunft hat. 
Frau
Hilde Klotz hat die Besucher auf eine Zeitreise
eingeladen und in das kleinbäuerliche
Leben unserer Vorfahren versetzt. Das einst so
typische Wohn- und Wirtschaftshaus
gliedert sich auf in Wohnräume, einem
landwirtschaftlichen Nutzbereich
mit Scheune, Tenne, Oberling und Keller
sowie einem kleinen Garten und
beherbergt alte
Gebrauchsgegenstände, Möbel, Geschirr,
Spielzeug, Werkzeug, landw. Geräte,
Weihnachtliches und vieles mehr aus dem Alltag
unserer Großeltern und Urgroßeltern. Das
alte Bauernhaus stellt ein wahres Juwel dar, das
man unbedingt noch einmal besuchen,
jedoch viel Zeit mitbringen sollte um alles auf
sich wirken zu lassen.
Nach
dem Museumsbesuch machten sich 34 Wanderer auf den
Rundkurs um Poppenweiler. Bei sonnigem
Wetter führte die Strecke vorbei an der Firma
Kurz, Abfall-Entsorgung
und vorbei am alten Wasserkraftwerk, das in früheren
Zeiten durch einen
Kanal des Neckars betrieben wurde. Durch
das sehr schöne Zipfelbachtal ging die Tour
weiter bis kurz vor Hochdorf.
Der
18 km lange Zipfelbach entspringt hinter Winnenden
bei 410 m ü.NN
und hat bis zur
Mündung in den
Neckar
bei Poppenweiler ein Gefälle von 207 m. Daher stürzt
er unterwegs
auch einen zwei Meter hohen Wasserfall herab.
Eine
leichte Anhöhe brachte die Gruppe auf den höchsten
Punkt der Gemarkung, vorbei an
Wochenendgrundstücken durch Aussiedlerhöfe, bis
man die Skyline von Ludwigsburg erkennen
konnte. Durch das Neubaugebiet von Poppenweiler
und vorbei an der schönen
kath. Kirche wurde der Ausgangspunkt Sportplatz
wieder erreicht. Dort
wurde unser Poppenweiler Gast Herr Riegraf
verabschiedet, dem es in unserer Mitte
sehr gut gefallen hat.
Eine
anschließende Einkehr im Lamm hat diesen
Wandertag abgerundet.