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Natur- und vogelkundliche
Wanderung am 3. Mai 2009
mit Oberforstrat i.R. Gerhard Götz
Gemmrigheim.
Sechsunddreißig verschiedene Vogelarten zu sehen
beziehungsweise ihre Stimme zu hören,
war der Lohn für die Frühaufsteher, die sich kürzlich zu
der natur- und vogelkundlichen Frühwanderung des Schwäbischen
Albvereins eingefunden hatten. Zunächst stellte Oberforstrat
i. R. Gerhard Götz, der schon langjährige Akteur dieser
Exkursionen, Nisthilfen für die Vogelwelt vor. Dann ging es
auf die von Naturschutzwart Rolf Jäger ausgewählte Route
durch Wald und Flur. Der sonnige Frühlingsmorgen
sorgte für reges Leben in der Luft und üppigen
Vogelgesang. Nicht nur über die gefiederten Bewohner, auch über
andere Tiere, die Pflanzenwelt und die Forstwirtschaft
vermittelte Gerhard Götz viel Interessantes und
Wissenswertes.
Immer
wieder war er erstaunt welche
Vielfalt die Natur auf der hiesigen Gemarkung bietet.
Gespannt
sah man auch zu, als Rolf Jäger das Gewölle, das ein Uhu
ausgewürgt hatte, auseinander nahm. Zum
Vorschein kamen allerlei unverdauliche Dinge von seinen
Mahlzeiten, zum Beispiel Knochen, Felle und Haare. Zu sehen
oder hören war
dieser in der Dämmerung aktive Waldbewohner, der eine
Spannweite bis fast 1,9o m erreichen
kann, aber nicht. Nach einem Abstecher zu den Pflegegebieten
des Gemmrigheimer Albvereins „Schleusenbänkle“ und
„Paradies“, ließ man sich auf der Terrasse des Gasthauses
Sonnenhof zur Stärkung nieder. Von dort aus konnten schön
die Wanderfalken, die auf dem Kamin des Walheimer Kraftwerkes
ihr Zuhause haben, beim Füttern ihres Nachwuchses beobachtet
werden, ein i-Tüpfelchen auf den erlebnisreichen
Sonntagvormittag.
Mit vielem Dank an Gerhard Götz und Rolf Jäger für die rund
vierstündige sachkundige Führung und mit Plänen für das nächste
Jahr verabschiedeten sich die Teilnehmer.
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