Schwaebischer-Albverein Ortsgruppe Gemmrigheim
  

Rückblicke 0910                                                                                          Bericht: Erika Reisinger

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       Tag des Baumes, 28. März 2009 

 

 

  
 


Gemmrigheim. - Am vergangenen Samstag beging der Schwäbische Albverein Gemmrigheim zum 25. Mal den „Tag des Baumes“. Seit dem zieren drei Mandelbäume auch den südlichen Ortseingang der Gemeinde. Nach und nach werden nun diese Frühlingsboten ihre rosarote Blütenpracht  entfalten. Bei Naturschutzwart Rolf Jäger lagen die Vorbereitungen in guten Händen, angefangen bei der Baumauswahl über die Platzierungsabsprache mit dem Straßenbauamt und der Gemeinde bis hin zur Aushebung der Pflanzlöcher. Trotz der unfreundlichen Wetterlage konnte Vertrauensmann Gerhard Reisinger zahlreiche Besucher bei der Pflanzung begrüßen.  Er wies dabei hin auf die Wichtigkeit von Bäumen und Wäldern, was man ganz besonders auch Kindern und Jugendlichen mit solchen Aktionen einprägen möchte. Frühlingslieder, vorgetragen vom Sing- und Musizierkreis, und beschwingte Tänze der Kindertanzgruppe umrahmten die Jubiläumsveranstaltung.

In einer beschaulichen Rede ging Vereinsmitglied Martin Lessow auf verschiedene Weise auf den Tag des Baumes ein. Besonders würdigte er dabei auch die vielseitigen   ehrenamtlichen Tätigkeiten von Mitgliedern.

Rolf Jäger übermittelte Interessantes zum Mandelbaum, welcher ein alter Kulturbaum ist. Schon Griechen und Römer kannten zahlreiche Kultur- und Veredlungstechniken. Nahe verwandt mit dem Pfirsich bedarf er derselben Pflege. Weil sich die Blüte im zeitigen Frühjahr nicht auf die Hilfe von Insekten verlassen kann, befruchtet sie sich meistens selbst, für manche Sorten aber ist ein zweiter Mandel- oder ein Pfirsichbaum von Nöten. Die Mandelbäume werden hier sicher gut gedeihen, denn in dem Klima wo Wein wächst  fühlen sich auch die „Perlen der Weinstraße“, treffender für die hiesige Region „Perlen des Neckars“, wohl.

Mit Schaufeln bewaffnet machte sich die Jugend eifrig ans  Auffüllen und Einebnen der Erde. Dankenswerter Weise hat wie immer Werner Häring die ganze Aktion in Bildern festgehalten. Das Bewirtungsteam sorgte in der warmen frühlingshaft geschmückten Albvereinsstube für ein einen gemütlichen Abschluss. Ein großes Dankeschön allen Helfern und Mitwirkenden, der Gemeinde für den Platz, die Unterstützung und die Kostenübernahme für die Bäume.

   

 

                                                       

 

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