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Weidenflechtkurs 4. - 6. März
2009 mit Rolf Jäger
In
eine Weidenkorbflechtwerkstatt verwandelte sich dieser Tage
die Vereinsstube des Schwäbischen Albvereins Gemmrigheim. Zum
wiederholten Male ließ man die alte Tradition des
Korbflechtens an drei Abenden
aufleben. Mancher der Kursteilnehmer kann sich noch gut
erinnern an die Zeit, als in den Wintermonaten die warme Küche
oder Stube vom Großvater oder Vater mit Weidenflechtarbeiten
belagert wurde .Dabei entstanden kleine und große
verschiedenartige Körbe zum Gebrauch im Haus und Hof, zum
Ernten von Obst und Gemüse und für sonstige Zwecke.
Der Eine und Andere sind sogar noch im Besitz eines Erbstückes
aus jener Zeit, was von hoher Stabilität und langer
Lebensdauer gegenüber den heutigen Plastikangeboten zeugt.
Albvereinsmitglied und Naturschutzwart Rolf Jäger leitete zum
ersten Mal den Lehrgang, welcher erfreulicher Weise auch bei
jungen Leuten auf Interesse stieß. Die vierzehn
Kursteilnehmer fanden alles gut
vorbereitet vor: Werkzeuge, Weidenbüschel in grün,
braun, rot und gelb und einen
bunten Weidenkorb
zum Nachahmen. Schritt für Schritt zeigte der Leiter die
einzelnen Arbeitsgänge, die neben etwas Geschickt auch Kraft
den Händen abverlangen. Als umsichtiger Lehrmeister
vermittelte er manchen Tipp und Kniff und griff ein, wenn
Probleme auftauchten. Auch die neue Herausforderung mit einer
Linkshänderin meisterte er bravourös. Am Ende des Kurses
konnte jeder, ob Anfänger oder
schon etwas Fortgeschrittener, zufrieden und auch ein
bisschen stolz
auf sein Kunstwerk, einen selbstgeflochtenen Weidenkorb,
blicken. Nach getaner Arbeit, Worten des Dankes und dem
Wunsch, dass es ein Nächstes Mal gibt, fand der
Weidenkorbflechtkurs mit einem gemütlichen Beisammensitzen
seinen Abschluss.
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