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Albverein
Gemmrigheim
M. Dietrich
07143 / 4141
Eine
kleinere Truppe trotzte dem verregneten Herbsttag
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Aufgeben wollten die Freizeitler ihre Monatstour aber nicht
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Gemmrigheim.- Echte Wanderer geben auch bei einem unangenehmen
Wetter
nicht so schnell auf.
17 Freizeitler vom Albverein unterstützten ihre Ilsfelder
Wanderführer Margarete und Wilfried Schmidt dann doch bei der
vorgeplanten
Rundwanderung um ihren Heimatort. Dabei bedauerten sie,
dass sie
das Schozach - und Bottwartal
nicht so zeigen konnten, wie es bei gutem
Wetter hätte sein können. Die Stimmung war bestens, doch die
Sicht war
schon recht eingeschränkt. Die Löwensteiner Berge mit der hügeligen
Burgenlandschaft
konnten nur im Dunst und mit örtlicher Kenntnis ausgemacht werden.
Mit
Schirmen und Regenausrüstung zog die reduzierte Gruppe los
der Schozach
entlang, dann quer durch das Städtchen Ilsfeld, vorbei am
Holzmarktgelände und weiter auf freies Feld
in nördlicher Richtung. Die Wirtschaftswege
alle gut befestigt ließen die Wanderer auf der 9km-Strecke gut
vorankommen. An den großen abgeernteten
Kohl- Zwiebel und Karottenfelder war zu erkennen, dass
die Ernte wieder gut ausgefallen ist. Der umliegende Abfall
könnte in großen Mengen noch eingesammelt werden.
Drei Quellen
im Gewann Erlenbach/Höll versorgen heute noch mit Bodensee- wasser
den Ort. Nach einem Großbrand 1904 wurde die Leitung erbaut.
Vorbei ging
es auch am verlassenen Wüstenhäusener Landturm, der mit
weiteren Türmen
in Lauffen und Nordheim und dem Landgraben im 15. Jh. erbaut wurde.
4oo Jahre wurde an diesen Türmen Zoll - und Wegegeld erhoben.
Nach drei
Stunden war das Programm am Parkplatz dann planmäßig
erfüllt.
Ende gut, alles gut, davon waren die Naturleute und auch die
besorgten Wanderführer
überzeugt.
Im
Lokal zu Hause wurde wie bei jedem Ausflug der Tag nochmals
durchgesprochen und einstimmig für gelungen empfunden. Am 20.
November geht es
mit Rudolf Luithle um den Wunnenstein.
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