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Albverein
Gemmrigheim M.
Dietrich 07143 / 4141
Ein
Wandertag in und um Möckmühl in zweiter Auflage
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47 Sonntagswanderer erlebten interessante Stadtgeschichte und
viel Natur pur

Gemmrigheim.-
Das Städtchen Möckmühl im Jagsttal hat es den beiden
Wanderführerinnen Rita Schleicher und Karin Metz angetan, mit
einer starken Truppe die liebliche
Gegend dort
nochmals zu besuchen. Bereits vor 2 Jahren lernte man den
lebhaften und lustigen Stadt- und Wanderführer Hans Hof
kennen, der die Gemmrigheimer
über den Sonntag nochmals gerne betreute. Mit der Bahn wurde der
nördlichste Teil vom Kreis Heilbronn günstig erreicht. Und
die Teilnehmer waren
erwartungsvoll aus einem bestehenden Stamm, aus neuen Gästen
und vielen
Besigheimer Freunden.
Nach
der herzlichen Begrüßung übernahm "Hansl" mit einem richtigen Wortschwall das
Zepter. Die Geschichte seiner Heimatstadt liegt ihm sehr am
Herzen und
er machte da weiter, wo er vor 2 Jahren aufhören musste.
Karin und Rita boten
ihr mitgebrachtes Gebäck an, Hedwig Reinhard sorgte wiederum
für den geistigen
Schluck. So war der kurze Vormittag der Geschichte des
herausgeputzten Städtchens gewidmet. In den 70er Jahren wurde
die Restaurierung vorange- trieben,
eine Umgehung gebaut und viel in die Infrastruktur investiert.
Immer immer
wieder war das Hochwasser ein Thema, denn die Stadt ist tief
eingeschnitten in die Jagst und Seckach, die des öfteren
Probleme bereiten. Kulturgeschichte besteht
mit dem Schloss das hoch über der Stadt thront und das früher
auch Verbindung zum nahen Götz von Berlichingen hatte. Die
sprudelnde Stadtgeschichte von
dem engagierten Hof musste fast abgebrochen werden, denn die
Wanderer wurden
ungeduldig und wollten zu ihrem Auslauf kommen. Auf halber Höhe
ging es um
die Stadt bis zu einem Spielplatz, wo erst
mal Brotzeit aus dem Rucksack gehalten wurde. Die rührige
Rita kümmerte sich auch da besorgt um ihre Reisefreunde. Gestärkt
ging es dann auf die eigentliche Wanderung, die natürlich
auch der
Albvereinler Hof anführte. Vorwiegend im Wald bei günstigem
Wanderwetter ohne
drückende Hitze. In kleinen Gruppen
wurden Gespräche geführt und am Wegesrand
das wahrgenommen, was die fast unberührte
Natur vielfach bot.
Mit
letzten Worten aus der Stadt begab sich die gesamte Mannschaft
in den schon
bekannten
Württemberger Hof zum fröhlichen Ausklang. Gegenseitige Anerkennungen
und Dankesworte für und von dem "Dreigestirn machten deutlich,
dass das noch nicht der Schluss sein wird. Bei den Wanderern
gibt es da
viele Möglichkeiten. Dazu ergriff auch VM Gerhard Reisinger
das Wort. Und bei einem
Gemmrigheimer Wandertag wird immer auch gerne gesungen. So
waren bei
der Heimfahrt alle einschließlich der Verantwortlichen hoch
zufrieden.
Das
25jährige Jubiläum rückt näher. Jetzt können die Schilder
für den Rundwanderweg platziert werden für die Einweihung am
19.Oktober. Die Festschrift ist in Arbeit für die
Feierlichkeiten am 6. Dezember. Das wird ein Höhepunkt
sein in der noch jungen Vereinsgeschichte.
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