Schwaebischer-Albverein Ortsgruppe Gemmrigheim
  

Rückblicke 0826

Albverein Gemmrigheim   M. Dietrich 07143 / 4141

Ein Wandertag in und um Möckmühl  in zweiter Auflage
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47 Sonntagswanderer erlebten interessante Stadtgeschichte und viel Natur pur

Gemmrigheim.- Das Städtchen Möckmühl im Jagsttal hat es den beiden Wanderführerinnen Rita Schleicher und Karin Metz angetan, mit einer starken Truppe die liebliche Gegend  dort  nochmals zu besuchen. Bereits vor 2 Jahren lernte man den lebhaften und lustigen Stadt- und Wanderführer Hans Hof kennen, der die Gemmrigheimer über den Sonntag nochmals gerne betreute. Mit der Bahn wurde der nördlichste Teil vom Kreis Heilbronn günstig erreicht. Und die Teilnehmer waren erwartungsvoll aus einem bestehenden Stamm, aus neuen Gästen und vielen Besigheimer Freunden. 

Nach der herzlichen Begrüßung übernahm "Hansl" mit einem richtigen Wortschwall das Zepter. Die Geschichte seiner Heimatstadt liegt ihm sehr am Herzen und er machte da weiter, wo er vor 2 Jahren aufhören musste. Karin und Rita boten ihr mitgebrachtes Gebäck an, Hedwig Reinhard sorgte wiederum für den geistigen Schluck. So war der kurze Vormittag der Geschichte des herausgeputzten Städtchens gewidmet. In den 70er Jahren wurde die Restaurierung vorange- trieben, eine Umgehung gebaut und viel in die Infrastruktur investiert. Immer immer wieder war das Hochwasser ein Thema, denn die Stadt ist tief eingeschnitten in die Jagst und Seckach, die des öfteren Probleme bereiten. Kulturgeschichte besteht mit dem Schloss das hoch über der Stadt thront und das früher auch Verbindung zum nahen Götz von Berlichingen hatte. Die sprudelnde Stadtgeschichte von dem engagierten Hof musste fast abgebrochen werden, denn die Wanderer wurden ungeduldig und wollten zu ihrem Auslauf kommen. Auf halber Höhe ging es um die Stadt bis zu einem Spielplatz, wo erst mal Brotzeit aus dem Rucksack gehalten wurde. Die rührige Rita kümmerte sich auch da besorgt um ihre Reisefreunde. Gestärkt ging es dann auf die eigentliche Wanderung, die natürlich auch der Albvereinler Hof anführte. Vorwiegend im Wald bei günstigem Wanderwetter ohne drückende Hitze. In kleinen Gruppen wurden Gespräche geführt und am Wegesrand das wahrgenommen, was die fast unberührte Natur vielfach bot. 

Mit letzten Worten aus der Stadt begab sich die gesamte Mannschaft in den schon bekannten Württemberger Hof zum fröhlichen Ausklang. Gegenseitige Anerkennungen und Dankesworte für und von dem "Dreigestirn machten deutlich, dass das noch nicht der Schluss sein wird. Bei den Wanderern gibt es da viele Möglichkeiten. Dazu ergriff auch VM Gerhard Reisinger das Wort. Und bei einem Gemmrigheimer Wandertag wird immer auch gerne gesungen. So waren bei der Heimfahrt alle einschließlich der Verantwortlichen hoch zufrieden.  

Das 25jährige Jubiläum rückt näher. Jetzt können die Schilder für den Rundwanderweg platziert werden für die Einweihung am  19.Oktober. Die Festschrift ist in Arbeit für die Feierlichkeiten am 6. Dezember. Das wird ein Höhepunkt sein in der noch jungen Vereinsgeschichte.

                                                                          


 

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