Schwaebischer-Albverein Ortsgruppe Gemmrigheim
  

Rückblicke 0816

Albverein  Gemmrigheim     M. Dietrich  07143 /4141 

Die Pflanzen- und Vogelwelt ist zur Zeit in Hochstimmung
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Albverein überzeugte sich davon in einer Frühwanderung

Gemmrigheim.- Frühmorgens bei Sonnenaufgang im taunassen Gras zu
stampfen ist nicht Jedermanns Sache. Doch für 29 Frühaufsteher war es gewollt, sie erlebten in der Sonntagsruhe einen intensiven Vogelgesang und konnten nebenbei den Wachstums- stand der gerade üppigen Natur beobachten.

Die Albvereins-Ortsgruppe hatte dazu wieder zu ihrem alljährlichen Frühlingsrundgang eingeladen. Mit Ferngläsern ausgerüstet zog die Gruppe 4 Stunden lang durch Gemmrigheimer Fluren und Waldgebiete. Der Aspacher Forstrat i.R. Gerhard Götz kam mit weiteren 6 Nabu-Leuten zu der Exkursion. Vor 2o Jahren sollte es eine Aushilfe sein, seit dem lässt den 75Jährigen das Neckartal aber nicht mehr los. Die etwas andere Struktur in der Weingegend sei vielfältiger für die Natur  und somit auch für die Vogelwelt. 

Bevor es los ging zeigte Götz an mitgebrachten Nistkästen, was die einzelnen Vogel- arten an ihren Behausungen lieben. Immer wieder wurde angehalten um am Gesang die Art zu erkennen. Nach Einigung wurde protokolliert. Der Forstrat ist nicht nur ein Vogelliebhaber, sondern auch ein ausgesprochener Experte. So liebt die Meisenart altes Gras und tiefe Höhlen, andere wieder setzen ihre Eier frei aus. Jetzt ist die intensivste Brutzeit, während die meisten Singvögel auch später nochmals brüten. Nester von Turmfalken waren auf Masten zu erkennen. Aber selbst am Neckar waren kaum Wasservögel zu beobachten. Dafür einige selten gewordene Feldhasen. Im Wald wurden die neuen Stufen begangen, die der Albverein bereits für den Rundwanderweg angelegt hat. Nach dem botanischen Spaziergang konnten 42 Vogelarten gesichtet oder am Gesang  ermittelt werden. Eine überdurchschnittliche Ausbeute. Für alle war der zudem herrliche Frühlingstag ein spannendes Erlebnis.

VM Gerhard Reisinger bedankte sich bei den Aspachern mit einem Präsent bis zum nächsten Jahr. Zu einem anschließenden Frühschoppen war die Feuerwehr-Hocketse gerade richtig. Walter Seiz und Rolf Jäger waren für die Wegführung über etwa 5  km zuständig.

 

                                                                  


 

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