Rekordbeteiligung beim Jubiläums-Wandermarathon
Trotz
regnerischem Wetter fanden sich 40 Teilnehmer, die den 10.
Marathon des Schw. Albvereins OG Gemmrigheim absolvieren
wollten, an der Festhalle im Wörth ein. In diesem besonderen
Jahr, die Ortsgruppe feiert ihr 25-jähriges Bestehen, kamen
wieder Wanderer aus Nah und Fern, wobei die Teilnehmer aus
Kirchheim/Teck, Nürtingen und Rot am See wohl die weitesten
Anfahrten hatten. Besonders hervorzuheben war die Teilnahme
des Hauptgeschäftsführers des Schw. Albvereins, Herr Abler
und des Hauptjugendwarts Heiko Herbst.
Pünktlich
wie immer wurde nach einer kurzen Begrüßung um 7.00 Uhr an
der Festhalle gestartet. Bei leichtem Nieselregen ging es über
die Liebensteiner Höfe zum Schloss Liebenstein. In guter
Stimmung erreichte die Gruppe nach ca. 3 Stunden Abstatt und
genau nach Plan war man um 11.15 Uhr zur Mittagsrast am
Annasee. Vorher wanderte man aber noch an der Ruine Helfenberg
und am Schloss Wildeck vorbei, wo die Rebanlagen der
Versuchsanstalt Weinsberg bewundert wurden. Wie so oft bei
unbeständigem Wetter hatte man das Gefühl, dass ausgerechnet
zum ungünstigsten Zeitpunkt, nämlich zur ausgiebigen
Mittagsrast, der Regen am stärksten vom Himmel prasselte und
so die Pause auf ein Mindestmaß reduziert wurde. Auf gut
geschmierten Naturwegen ging es weiter nach Etzlenswenden, wo
die Wanderschar froh war, zumindest kurzzeitig wieder Asphalt
unter den Sohlen zu haben. Von hier aus konnte man im
Regennebel den Stocksberg erkennen, einen der höchsten Punkte
der Wanderung. Bei unwirtlichem Wetter wurde er schleunigst überschritten
und anschließend führte die Strecke steil hinab nach
Neulautern. Hier, nach knapp 30 Kilometern in den Beinen, spürte
schon mancher seine Füße und vor allem seine Oberschenkel.
Zum Dank durfte man sofort auf der gegenüber liegenden
Hangseite nach Vorderbüchelberg aufsteigen. Dass die Gruppe
noch gut drauf war zeigte dies, dass sich
trotz der vielen Kilometer und des langen, letzten
Anstieges die Länge der
Schlange in Grenzen hielt. Auf dieser Hochfläche ging es in
leichtem Auf und Ab bis zum Finsterroter See und weiter nach
Neuhütten. Erst auf dem letzten Kilometer konnte man den
Aussichtsturm Steinknickle sehen und um 16.30 Uhr wurde mit
Elan zum Turm hochgewandert, um das obligatorische Gruppenfoto
zu schießen. Alle Marathonis waren wieder gut am Ziel
angekommen und nach kurzer Zeit entwickelte sich in der voll
besetzten Gaststätte ein gute Stimmung. Die Wanderführer
bedankten sich für den Einsatz bei den Mitwanderern und Herr
Abler lobte die exakte Ausführung der Wanderung. Ein
Mitwanderer hatte wieder sein GPS-Gerät dabei und konnte die
Wanderstrecke von 42,2 km bestätigen.
Auch
dieses Jahr wurde wieder einmal der Beweis erbracht, dass es
mit den entsprechenden Trink- und Esspausen und trotz ungünstigem
Wetter möglich ist, dass alle Starter am Ziel ankommen.
Nebenbei wurde festgestellt, dass vier Wanderer zum Teil
deutlich das 70. Lebensjahr überschritten haben.
Gegen
19.00 Uhr wurden die jetzt schon wieder munter gewordenen
Wanderer vom Bus der Fa. Seyfferle abgeholt und kurz vor 20.00
Uhr war eine denkwürdige Marathonwanderung abgeschlossen.
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