Schwaebischer-Albverein Ortsgruppe Gemmrigheim
  

Rückblicke 0813


Rekordbeteiligung beim Jubiläums-Wandermarathon

 

Trotz regnerischem Wetter fanden sich 40 Teilnehmer, die den 10. Marathon des Schw. Albvereins OG Gemmrigheim absolvieren wollten, an der Festhalle im Wörth ein. In diesem besonderen Jahr, die Ortsgruppe feiert ihr 25-jähriges Bestehen, kamen wieder Wanderer aus Nah und Fern, wobei die Teilnehmer aus Kirchheim/Teck, Nürtingen und Rot am See wohl die weitesten Anfahrten hatten. Besonders hervorzuheben war die Teilnahme des Hauptgeschäftsführers des Schw. Albvereins, Herr Abler und des Hauptjugendwarts Heiko Herbst.

Pünktlich wie immer wurde nach einer kurzen Begrüßung um 7.00 Uhr an der Festhalle gestartet. Bei leichtem Nieselregen ging es über die Liebensteiner Höfe zum Schloss Liebenstein. In guter Stimmung erreichte die Gruppe nach ca. 3 Stunden Abstatt und genau nach Plan war man um 11.15 Uhr zur Mittagsrast am Annasee. Vorher wanderte man aber noch an der Ruine Helfenberg und am Schloss Wildeck vorbei, wo die Rebanlagen der Versuchsanstalt Weinsberg bewundert wurden. Wie so oft bei unbeständigem Wetter hatte man das Gefühl, dass ausgerechnet zum ungünstigsten Zeitpunkt, nämlich zur ausgiebigen Mittagsrast, der Regen am stärksten vom Himmel prasselte und so die Pause auf ein Mindestmaß reduziert wurde. Auf gut geschmierten Naturwegen ging es weiter nach Etzlenswenden, wo die Wanderschar froh war, zumindest kurzzeitig wieder Asphalt unter den Sohlen zu haben. Von hier aus konnte man im Regennebel den Stocksberg erkennen, einen der höchsten Punkte der Wanderung. Bei unwirtlichem Wetter wurde er schleunigst überschritten und anschließend führte die Strecke steil hinab nach Neulautern. Hier, nach knapp 30 Kilometern in den Beinen, spürte schon mancher seine Füße und vor allem seine Oberschenkel. Zum Dank durfte man sofort auf der gegenüber liegenden Hangseite nach Vorderbüchelberg aufsteigen. Dass die Gruppe noch gut drauf war zeigte dies, dass sich  trotz der vielen Kilometer und des langen, letzten Anstieges die Länge der Schlange in Grenzen hielt. Auf dieser Hochfläche ging es in leichtem Auf und Ab bis zum Finsterroter See und weiter nach Neuhütten. Erst auf dem letzten Kilometer konnte man den Aussichtsturm Steinknickle sehen und um 16.30 Uhr wurde mit Elan zum Turm hochgewandert, um das obligatorische Gruppenfoto zu schießen. Alle Marathonis waren wieder gut am Ziel angekommen und nach kurzer Zeit entwickelte sich in der voll besetzten Gaststätte ein gute Stimmung. Die Wanderführer bedankten sich für den Einsatz bei den Mitwanderern und Herr Abler lobte die exakte Ausführung der Wanderung. Ein Mitwanderer hatte wieder sein GPS-Gerät dabei und konnte die Wanderstrecke von 42,2 km bestätigen.

Auch dieses Jahr wurde wieder einmal der Beweis erbracht, dass es mit den entsprechenden Trink- und Esspausen und trotz ungünstigem Wetter möglich ist, dass alle Starter am Ziel ankommen. Nebenbei wurde festgestellt, dass vier Wanderer zum Teil deutlich das 70. Lebensjahr überschritten haben.

Gegen 19.00 Uhr wurden die jetzt schon wieder munter gewordenen Wanderer vom Bus der Fa. Seyfferle abgeholt und kurz vor 20.00 Uhr war eine denkwürdige Marathonwanderung abgeschlossen.

 

                                                                  


 

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