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Albverein
Gemmrigheim
M. Dietrich 07143
/ 4141
Die
Wanderung fand diesmal in der Kellerei statt
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Albvereinler besichtigten die Württembergische Zentral-
genossenschaft in Möglingen
( WZG )

Gemmrigheim.- Das vielseitige Interesse des Wandervereins
und die frühere Betriebs-
zugehörigkeit von Wanderfreund Otto Müller machten es möglich,
Die WZG
in Möglingen an
einem Nachmittag zu besichtigen. 51 Teilnehmer waren mit
von der Partie und sie erlebten neben hochinteressanten
Einrichtungen in Sachen
Wein auch eine genüssliche Weinprobe mit einem großzügigen Winzervesper.
Obwohl die umliegenden Genossenschaften
vielen bekannt sind,
waren die Teilnehmer über die gigantischen Anlagen und die
notwendige Technik
erstaunt.
1946
wurde WZG gegründet und 1968 dann im zentralen Mittelpunkt in
Möglingen
neu gebaut
und immer wieder vergrößert. 16o Mitarbeiter sorgen dafür,
dass die Weinlieb- haber bis nach Hamburg mit einem
gleichbleibenden guten
Tropfen versorgt werden können. Das Gemeinschaftsunternehmen kümmert
sich auch um Dienstleistungen
wie Einkauf - Verwaltung
und Finanzen für die angeschlossenen 68 Genossenschaften. Während
die kleineren Vollablieferer
sind, bringen die anderen nur Teilmengen nach Möglingen.
In
2 Gruppen wurde durch den Betrieb geführt und die Bereiche
Flaschenspülung, Tank/ Kellerlagerung, Annahme der Maische
und die Flaschenabfüllung fachmännisch erklärt. Eine Höchstleistung
an Logistik, bis der Wein im
Glas bewundert und verkostet werden kann. 65 Millionen Liter können
gelagert werden und 2o
- 25 Millionen
werden im Schnitt jährlich an Maische angenommen.
Wein
hat eine uralte Geschichte, von Griechenland aus hat er sich in
nördliche Anbau-
gebiete verbreitet und auch in der Bibel ist viel vom Wein und
dem Rebstock die Rede. Danach wurde es bei der Weinprobe und
dem kräftigen
Vesper gemütlicher. Herr
Schaible stellte 4 Weisse und 4 Rote vor und
kommentierte deren Eigenschaften. Kaum ein anderes
Genussmittel hat einen
höheren Stellenwert als der Wein. Lautstärke und Stimmung
machten sich
im Saal mehr und mehr bemerkbar. Mit den Zitaten-
lieber ein Glas zuviel getrunken
als eins zuviel
bezahlt- und wenn es den Wein nicht geben würde müsste
man ihn erfinden- wurde dem weinseligen Nachmittag ein Ende
gesetzt.
Im
Bus nach Hause ging es entsprechend
fröhlich zu. Die Firma Seyfferle zeigte
Verständnis und lieferte alle in ihren Wohnorten ab.
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