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Eindrücke vom "Tag der Heimat"
am 05. April 2009
(11. Teil des Gaurundwanderweges)
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Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden der Ortsgruppe
Oberesslingen,
Dr. Siegfried Reiniger (li) und den 1. Vorsitzenden des
Esslinger Gaues,
Uli Hempel (re)
vor der Festhalle beim Zentrum Zell |

Gaukulturwart
Jürgen Gruß begrüßte ebenfalls die ca. 150 Teilnehmer
und erläutert den Tagesablauf
Informationen zur elften Etappe des
Gaurundwanderwegs
von Jürgen Gruß
Die schon Tradition gewordene
Gaurundwanderung nähert sich allmählich dem Ausgangspunkt von 1999,
Wolfschlugen. Auf bisher zehn Wanderungen sind wir über die Filder
ins Neckartal, hinauf auf den Schurwald und zurück ins Neckartal bis
Esslingen-Zell gewandert.
Am Sonntag 5. April, trafen ab 9.45 Uhr die knapp 150 Teilnehmerinnen
und Teilnehmer - mehrheitlich der S-Bahn am Zentrum Zell zum Beginn
der elften Etappe des Gaurundwanderwegs im Esslinger Gau des
Schwäbischen Albvereins ein.
Vertrauensmann Dr. Siegfried Reiniger, Gauobmann Ulrich Hempel und Mitinitiator
Gaukulturwart Jürgen Gruß begrüßten, verbunden mit den Grüßen des
Präsidenten die Gäste auf dem Platz vor der Halle, an dem wir Ende
April 2008 die letzte Etappe abschlossen.
Über den alten Neckar verlief die Strecke zunächst über das Gewerbegebiet
Entennest zum Heinrich-Mayer-Park, der grünen Insel nahe des
Kraftwerks Altbach / Deizisau. Über die 750 m lange Brücke führte
die Wanderung zur Deizisauer Schleuse, der ersten am Beginn der
"Bundeswasserstraße Neckar" In der Gemeindehalle stellten über
Mittag Bürgermeister Gerhard Schmid sowie Vertrauensmann Wolfgang Kraaz ihre vereinsaktive Gemeinde, mit ihrem sehenswertem Spektrum
vor.
Deizisaus altes Rathaus beherbergt das Württembergische
Polizeimuseum. Eindrucksvoll erwies sich der Blick in die Dorfkirche
von 1495 mit dem Altarflügel der ehemaligen Esslinger Spitalkirche
und den Stockhausenfenstern, die uns gebührend Herr Künstle näher
brachte. Die etwa dreieinhalbstündige Wanderung führte an der Kaiserlinde vorbei
über den Plochinger Kopf auf Köngener Markung.
Am Schloss Köngen, einem ehemaligen Wasserschloss aus dem späten 12.Jahrhundert empfing
Bürgermeister Hans Weil die weiterhin äußerst interessierten
Teilnehmer zu einer Schlossführung. Bis in die 1930er Jahre war das
Schloss ein Ort der Kultur. Hier wurde der bekannte "Bund der
Köngener" gegründet, von dem auch Hermann Hesse in seiner "Morgenlandfahrt" berichtete.
An der 1722 erstellten Zehntscheuer vorbei führten die letzten Schritte
in die Eintrachthalle. Vertrauensfrau Elke Seemayer und
Bürgermeister Weil richteten ein paar Worte an die
Teilnehmer aus 16 Ortsgruppen und Gäste. Ulrich Hempel und Jürgen
Gruß führten zum Abschluss des Wandertags mit ihren Sätzen auf die
Planungen für die Abschlussetappe im Jahr 2010 vom Römerpark Köngen
nach Wolfschlugen hin. Termin 18. April.
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