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Gemeinschaftswanderung
Stuttgarter und Esslinger Gau
Von Römern, Staufern und Schwaben
Am 22.07.2007 konnte das dritte Kapitel der gemeinschaftlichen
Aktionen zwischen dem Stuttgarter und dem Esslinger Gau hinzugefügt
werden.
Dieses Mal waren 53 Mitwanderer aus neun Ortsgruppen beider Gaue und
sieben Helferinnen und Helfer aus Waldhausen im Remstal aktiv. Das
warme Wetter mit nur gelegentlichen Schauern bot die hervorragende
Gelegenheit, den mittleren Bereich des Remstals kennenzulernen. Es
standen drei Touren zur Auswahl.
Startpunkt war am
neugestalteten Bahnhofsvorplatz Waldhausen. Nach kurzer Einführung
durch die Mitbegründer der Idee Rolf Walther Schmid vom Stuttgarter
und Ulrich Hempel vom Esslinger Gau, sowie Hauptorganisator Jürgen
Gruß (Gaukulturwart) und Christel Scheufele von der Ortsgruppe
Waldhausen entschlossen sich die Wanderer rasch zu den Routen.
Die kurze
Wanderung führte hinauf zum Elisabethenberg. Die Herren von
Waldhausen hatten ihren Sitz auf der Burg, die auf dem
Elisabethenberg erbaut war. Mehrmals wurde die Burg im Laufe ihrer
Geschichte zerstört. Der Elisabethenberg ist der Berg, der das Tal
beherrscht. Nach den Zerstörungen trug die Kuppe des Berges viele
Jahre lang nur noch eine Ruine. Das änderte sich 1876. Seit einigen
Jahren betreibt die Anstalt Stetten auf dem Elisabethenberg eine
Zweigstelle.
Die zweite und stärkste Gruppe (etwa 30) unternahm die Wanderung nach
Rattenharz hinauf, dessen Name sich übrigens vom gerodeten Hart
(Wald) ableitet und traf etwa 15 Minuten nach den ersten Rückkehrern
im Wanderheim Kirnbach ein.
Die Gruppe mit 14
Teilnehmer(innen) begab sich auf eine etwa 7,5 km lange
Kulturwanderung nach Lorch ein Stück des 85 km langen Remswanderwegs
folgend. Zunächst zu den beiden Dichtern: Friedrich Schiller: er
lebte von 1763 bis 1766 in Lorch und rund hundert Jahre später
Eduard Mörike, der von
1867 bis 1869 hier lebte. Eine Bronze-Statue erinnert vor dem
Mörikehaus an den schwäbischen Dichter.
Anschließend zu den Fachwerkbauten im Stadtbild Die in moderner
Architektur ausgeführte katholische Kirche St. Konrad erschrak die
Teilnehmer etwas - 1961 geweiht. Hauptattraktion war das
Kloster Lorch auf dem Frauenberg. Im Kapitelsaal des Klosters zeigt ein 100 m² großes
Rundbild die Geschichte
des Staufergeschlechts. Es ist ein 2003 fertig gestelltes Werk des
Lorcher Künstlers Hans Kloss.
Erholung bot am Ende das
Wanderheim, in dem reichlich Rast gehalten wurde.
Erlebnissen wurde ausgetauscht, Lieder angestimmt und die Frage
diskutiert, ob 2008 wieder gemeinsam gewandert wird. Einigkeit
herrschte, dass die Gemeinschaft zusammen bleibt und weitere Touren
durchgeführt werden sollen. Am Sonntag, den 27. Juli geht auf
Rutesheimer Initiative 2008 weiter. Im Jahre 2009 ist wieder der
Esslinger Gau dran. Die teilnehmenden Ortsgruppen erhielten eine
Erinnerungsurkunde überreicht.
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"Rückblicke"
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