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Eindrücke vom "Tag der Heimat"
am 6. Mai 2007
(9. Teil des Gaurundwanderweges)

Begrüßung durch Bürgermeister Bernhard Richter
vor dem Reichenbacher Rathaus
Verborgene Winkel entdecken
von Jürgen Gruß
Landkarten sind unsere Leidenschaft: Kaum ein Tag vergeht ohne dass
die Mitglieder des Schwäbischen Albvereins eine aufklappbare Karte
studieren, Wege vermessen oder neue Routen erkunden. Als ein
Glücksgriff erwies sich die Strecke des neunten Abschnitts des
Gaurundwanderwegs von Reichenbach/Fils über Hochdorf, Wernau nach
Plochingen. Mit allem was sich sehr gut in
unseren heimischen Gefilden auskennt, drei Bürgermeistern, drei
Vertrauensleuten, 20 Helferinnen und Helfern an den Treffpunkten,
drei Wanderführern und mit Unterstützung durch Gaukulturwart Jürgen
Gruß zogen am Sonntag, 6. Mai gegen 10.00 Uhr 163 Mitwanderinnen und
Mitwanderer auf die rund zwölf Kilometer lange Strecke.
Ganz
gleich ob es ein Naturgang durch die Wälder um die Lauinger Hütte
oder eine historisch angehauchte Route zum fachwerkbestandenen
Marktplatz in Plochingen war, zeigte das siebenköpfige
Organisationsteam zahlreiche Wege, mit denen sogar waschechte
Neckar- und Filstäler Köpfe ihre Landschaft auf eine neue Weise
kennen lernen. Bürgermeister Bernhard Richter erläuterte in
Reichenbach die Wandlung der Hauptstraße in einen wanderbaren
Fußgängerbereich, Jürgen Gruß verwies an den sieben Linden in
Hochdorf auf die Herkunft des Mädchens von Esslingen, der
Vorsitzende der Ortsgruppe Wernau Siegfried Ruttkowski blendete
einen Abstecher zur Mariengrotte, idyllisch gelegen im
Wernauer Waldgebiet, ein. Wernauer Bürger bauten sie 1946. Wernaus
stellvertretender Bürgermeister Joachim Ungethüm geleitete uns ein
Stück des Weges und berichtete neben
einem historischen Wegekreuz von der Gründung bis zur Gegenwart des
Palmschen Schlosses.
Gespickt
mit zehn detaillierten Angaben zur Plochinger Marktplatzsanierung
sowie über 170 Gläschen Hansenwein begrüßte und führte uns
Bürgermeister Eugen Beck bis in die hintersten Ecken seines alten
Rathauses. Maximilian Linderer von der Plochinger Ortsgruppe zeigte
uns, dass der Gründungsort des Albvereins für Spaziergänger weit
mehr zu bieten hat als nur die altbewährten Pflasterwege. Und sollte
während dem Marsch plötzlich der Bauch laut vor Hunger geknurrt
haben, so schafften die Einkehr im Garten der Wernauer Ortsgruppe
und der Abschluss in der Stadthalle Plochingen – angerichtet von der Ortsgruppe
Plochingen - Abhilfe.
Ulrich
Hempel, der Gauvorsitzende meinte abschließend, dass zwar die Gerade
die kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten ist, aber dass diese
verborgenen Winkel die Geometrie in den Schatten stellten.
Im
kommenden Frühjahr wird die zehnte Etappe von Plochingen über
Altbach nach Oberesslingen und Zell geführt. Bis heute sind 92
Kilometer insgesamt zurückgelegt worden. "Der Sinn des Reisens ist, an ein Ziel zu kommen, der
Sinn des Wanderns, unterwegs zu sein." Theodor Heuss.
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Begrüßung Durch
den 1. Vorsitzenden des Esslinger Gaues,
Ulrich Hempel (li)
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Begrüßung und Informationen zum Tagesablauf von unserem
Gaukulturwart, Jürgen Gruß
(v.l.n.r.: Uli Hempel, 1. Vorsitzender des
Gau Esslingen,
Bernhard Richter, BM Reichenbach,
Jürgen Gruß, Gaukulturwart des Esslinger Gaus,
Emil Heybach, 1. Vorsitzender der OG Reichen/Hochdorf und
Siegfried Ruttkowski, 1. Vorsitzender der OG Wernau) |
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