Naturschutz
Begrüßung
Natur und
Naturschutz
Gesetzgebung
Naturschutzgebiete
im Gau
 
Naturschutzarbeit 2011
Arbeitstagung aller Gaunaturschutzwarte in Stuttgart
am 24.3.2012
Arbeitstagung
Gaunaturschutzwarte
am 11.03.2012
Zusammenfassung
Naturschutztag am
12. Nov. 2011
Einsatz Schafbuckel am
08.10.2011
Exkursion der Natur-
schutzwarte am 4.9.2011
Naturdenkmals-
wanderung in Ostfildern
am 14.08.2011
Arbeitseinsatz Irrenberg
am 23.07.2011
Arbeitstagung
Gaunaturschutzwarte
am 9.4.2011
Treffen der Naturschutz-
warte am 12.03.2011
Unser Schafbuckel
Naturschutzarbeit 2010
Arbeitstagung Gaunatur-
schutzwarte 2010
Treffen der Naturschutz-
warte am 14.03.2010
Naturschutz im Esslinger
Gau im Jahre 2009
25 mal Pflegeeinsatz
auf dem Schafbuckel
Naturschutzwartetag
2008
Rundbrief
vom 20.01.2008
Naturschutz aktuell
vom 12.11.2007
Naturschutzarbeit 2007
Naturschutzbericht
vom 13.03.2006
 
 
 
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Esslinger Gau

Naturschutzarbeit 2007

 

Die Gauversammlung hat mich im Herbst 2006 also im Schiff „Gaunaturschutzwart" untergebracht und zu ihrem Kapitän bestimmt, zentral an der Küste des Altkreises Esslingen. So ist unter anderem gewährleistet, dass ich regelmäßig auch in den äußersten Bereichen des Schutzgebietes präsent sein zu können. So oft als möglich und nötig bin ich "draußen".

Nicht nur wegen der großen Flächenausdehnung ist es trotzdem hilfreich und sinnvoll, vor Ort Partner zu haben. Meine Naturschutzwarte in den Ortsgruppen des Gaues sind maßgeblich an unserem Kurshalten beteiligt und die Gaunaturschutzwartekollegen im Teck-Neuffen-Gau, im Stuttgarter Gau oder im Filsgau mögen ab und zu Warnzeichen herüberfunken oder als Anlegestellen bereit stehen. Die zahlreichen lokalen Unterstützer aus dem privaten Naturschutz besitzen gute Ortskenntnis und sind stets direkter am Geschehen als ich es sein kann – einige kenne ich bereits und danke für die Verankerung oder Vernetzung unserer Interessen: NABU oder Obst- und Gartenbauvereinsmitglieder.

Die Lebensmöglichkeit ist das beste was wir haben....nicht der Besitz.


Schlossallee zum Hohenheimer Schloss / Blickrichtung Kemnat

Regionale Interessen wie Landschaftsverbrauch, Tourismus, Landwirtschaft, Streuobsterhaltung- und Vermarktung, Gewerbegebiete oder Gewässerschutz fließen in gemeinschaftliche Projekte für den oder Widerstände zum Erhalt unserer Heimat ein. Auch Förderer und Sponsoren sind für unsere Arbeit unverzichtbar.

Auch in diesem Jahr werden wieder Menschen gesucht, die mit an Bord sein würden und als Naturschutzwarte mitarbeiten möchten.

In den Ortsgruppen Aichwald, Esslingen/Neckar, Köngen und Oberesslingen sind die Naturschutzwarte auf der Wunschliste des Ortsgruppenausschusses.


Wer kann Naturschutzwartin / Naturschutzwart werden?

Jeder, der gerne praktische Naturschutzarbeit leisten möchte, kann als NSW arbeiten. Es kommen in erster Linie solche Interessentinnen und Interessenten in Frage, die auch ein / zweimal im Jahr Pflegemaßnahmen durchführen, die möglichst gerne Landschaft und ihre Veränderungen darstellen oder beschreiben, bzw. nicht alles hinnehmen, was unserem Lebensraum und dem für Pflanze und Tier zu wider ist. Kenntnisse über Raumordung und Landesplanung sind wünschenswert, allerdings nicht erstrangig erforderlich. Zoologische, botanische und ökologische Kenntnisse – die auch mir nur sporadisch bekannt sind , wären für uns alle ebenfalls erwünscht.

Die Arbeit im Gelände bei oft rauher Witterung erfordert und fördert die Fitness, die Bereitschaft zur Zusammenarbeit wächst mit der Aufgabe.. Für die Überwachungs- und Streifengangstätigkeit ist nicht zuletzt auch Geschick im Umgang mit Menschen einübbar.

Durch ihr Engagement tragen die NSW dazu bei, dass die Grundlagen des Naturschutzes in den vielfältig bedrohten Gebieten verbessert werden. Zugleich erfüllen sie wichtige praktische Naturschutzaufgaben

Bewerbung zum Naturschutzwart

Am besten bei der Ortsgruppe in der Nähe oder wo man wohnt, den Hauptverein in Stuttgart mit Kollege Breuninger oder über mich.

Zu den Aufgaben der Naturschutzwarte sollte mit gehören dass sie, die Besucher der freien Landschaft vor allem über Ziele und Notwendigkeit des Naturschutzes und das richtige Verhalten in Natur und Landschaft zu informieren. Einige von uns sind als Ranger um den Teckberg aktiv.

Dadurch soll die Akzeptanz und das Interesse für den Naturschutz geweckt werden. Meldungen von Schäden und nachhaltigen Veränderungen in Schutzgebieten und deren Überwachung schaffen „Ordnung" und Verantwortung für alle.

Im Esslinger Gau sind derzeit
20 ehrenamtliche Naturschutzwarte aktiv. Die Beauftragung erfolgt in der Regel für vier Jahre. Mit der Bestellung erhalten die Naturschutzwarte Informationsmaterial, Merkblätter sowie Auszüge aus den rechtlichen Bestimmungen. Sie führen bei ihrer Tätigkeit einen Ausweis über ihre Bestellung mit sich.

 

Die nächsten Termine

11. März
Sonntag

 

Naturschutzwartetreffen / Arbeitstagung
Esslinger Gau im Schwäbischen Albverein
Bei der Ortsgruppe Wolfschlugen
vormittags
 

24. März
Samstag

Gaunaturschutzwartetreffen / Arbeitstagung
Hauptverein Schwäbischer Albverein
Im Hotel Warteberg Stuttgart-Mitte
ganztags
 

31. März
Samstag

Naturerlebnisexkursion
Status und Schönheit – zu den ältesten Kunstwerken der Menschheit – Blaubeuren
Anfahrt mit ÖPNV ab Kreuzbrunnen
 

21. Juli
Samstag

Aktion Irrenberg
Naturschutzmaßnahmen / Rechenaktion
Anfahrt mit PKW / Fahrgemeinschaft
bei Balingen / Streichen
(mit Schwäbischem Heimatbund)
 

4. August
Samstag

Naturerlebnisexkursion
Starke Strukturen – Der Venusberg
Wanderung mit Rucksackvesper
Treffpunkt. Dorfgemeinschaftshaus Lehenweiler
 

29. Sept.
Samstag

Naturerlebnisexkursion für Naturschutzwarte des Gaues
Schönheit und Einfluss – zum Naturpark
Obere Donau bei Beuron
Anfahrt mit ÖPNV ab Kreuzbrunnen
 

13. Okt.
Samstag

Pflegeeinsatz Schafbuckel
Naturschutzmaßnahmen / Wacholderheide
oberhalb des Randecker Maares
(mit dem Landratsamt zusammen)
 


Streuobstlandschaft auf den Fildern


Naturschutz und militärische Übungsflächen

Militärische Übungsflächen haben oft bereits aufgrund ihrer Großräumigkeit und der von Nährstoffarmut und hoher Landschaftsdynamik geprägten naturräumlichen Verhältnisse eine große Bedeutung für die Sicherung der Landschaftsfreiräume in unserem Lande. Viele Truppenübungsplätze, wie der Münsinger sind daher Bestandteil des europäischen Natura 2000-Gebietsnetzes.

Ruhig und friedlich wirkt der „Platz" – wie ihn die Einheimischen nennen. Wie viele Generationen junger Männer in schweren Kampfstiefeln, in voller Ausrüstung mussten hier die letzten 110 Jahre marschieren, schießen, durch den Schlamm robben oder haben im Winterbiwak schrecklich gefroren.
Seit dem 1. Januar 2006 ist der Truppenübungsplatz Münsingen Vergangenheit.

Die Zukunft heißt Biosphärengebiet Schwäbische Alb

Momentan gibt es 14 durch die UNESCO anerkannte Biosphärenreservate in Deutschland. Bekannte Beispiele sind die Rhön, der Bayerische Wald, der Spreewald oder der Pfälzer Wald. Alle Gebiete beinhalten wie die Schwäbische Alb eine schützenswerte Kulturlandschaft.

Neckarschleusen müssen fischdurchgängig werden
Wenn Schleusen verlängert werden, dann ökologisch. Das Bundesverkehrsministerium möchte die 27 Neckarschleusen zwischen Plochingen und Mannheim verlängern, damit bis zu 135 Meter lange Schiffe den Neckar passieren können. Daher unterstütze ich die Anträge von BUND, Landesfischereiverband, LNV und NABU auch Auf- und Abstiegshilfen für Fische einzubeziehen.

Nicht für Atomausstieg
Für einen "Atomausstieg" bin ich nicht, solange unsere Energieunternehmen Atomstrom z.B. aus Frankreich kaufen. Baden-Württemberg verfügt nicht über ausreichend Rohstoffe wie Wasser und Solarenergie. Das derzeitige Konzept Windenergie ist sowohl ökonomisch als auch ökologisch ineffizient. Für mich sind Atomkraftwerke keine unsicheren Einrichtungen – bzw. nicht unsicherer als andere Dinge auf der Welt. Solarnutzung gehört in den bebauten Bereich.

Heimisches Streuobst
Der Bezug von heimischem Mostobst, das überwiegend von ökologisch wertvollen Streuobstwiesen stammt, soll uns erhalten und gefördert werden. Keine Konzentrate auf dem Weltmarkt einkaufen. Mit einem jährlichen Verbrauch von 13 Litern pro Kopf liege der Apfelsaft an der Spitze der Fruchtsäfte.
Rund 120 Fruchtsaftfirmen mit einem Umsatz von insgesamt rund 500 Millionen Euro haben in unserem Bundesland ihren Sitz. Hauptbasis der Apfelsaftproduktion aus baden-württembergischer Erzeugung stellten rund 175.000 Hektar Streuobstwiesen mit ca. 11,4 Millionen Bäumen dar. Diese Zahl sollte auf 12 Mio. aufgestockt werden.

Straßenränder

Bitte keine Verpackungen, Dosen und Flaschen unterwegs wegwerfen. Naturfreunde nehmen ihren Abfall wieder mit nach Hause. Erwachsene sollten hier Vorbild sein. Für eine Reduzierung könnte es beitragen, wenn wir in unseren zukünftigen Personalausweisen auch zwei Fingerabdrücke einbringen. Durch etwaigen stichprobenartigen Vergleich mit den Fingerabdrücken auf den gefundenen Gegenständen wird sich eine abschreckende Wirkung und eine Täterfeststellung ermöglichen.

Schluss mit Stuttgart 21

Auch nach zwölf Jahren Planung und Diskussion um Stuttgart 21 geben wir und die anderen Umweltverbände nicht auf. Stuttgart 21 ist eines der teuersten und unsinnigsten Projekte der Deutschen Bahn AG, der Stadt Stuttgart und des Landes Baden-Württemberg, dessen Planung möglichst bald in der Schublade verschwinden sollte. Vorschlag, die ICE- und IC-Fernzüge, können von Kornwestheim bzw. von Vaihingen/Enz über den Münster Viadukt geführt und als Stuttgart-Alternativ-Halt den Bad Cannstatter Bahnhof nehmen. Alle anderen über die 16 Gleise des bestehenden Stuttgarter Kopfbahnhofs reicht meiner Meinung nach aus.

Einführung einer Pferdesteuer

Den Antrag auf eine Pferdesteuer wie in Gruibingen (Kreis Göppingen) vorgeschlagen, würde ich auch für Kommunen im Esslinger Gau befürworten. Dies hat mit der Gleichberechtigung von Hunde- und Pferdebesitzern und den Trittschäden, die Pferde an Wegen verursachen und „Spuren hinterlassen", eine Richtung. Nach Rückfragen beim Gemeindetag Baden Württemberg, wäre Gruibingen die einzige Gemeinde, die eine Pferdesteuer vorgehabt hatte. Grundsätzlich sollten nur Pferde besteuert werden, deren Stall im Gemeindegebiet liegt. Betroffen wäre in der Hauptsache landwirtschaftliche Betriebe, die Freizeitreitbetriebe und die Reiterstaffel der Justiz.

Projekte, an denen ich mich beteilige oder weiterhin beteiligen zu versuche:

Naturkundebuchgruppe im Rahmen der Volkshochschule Ostfildern

Bürgerforum "Zukunft Ostfildern 2020" STEP über die zukünftige Entwicklung der Stadt und unserer Region

Geotreppe Ostfildern

Obst- und Naturlehrpfad in Ostfildern

Meinen Kolleginnen und Kollegen im Schwäbischen Albverein oder in den Arbeitskreisen kann ich es schon hier und da mal antun, dass ich nicht zu ausgemachten Treffen erscheinen kann.
Dazu Emil Oesch:

„Menschen, die Zeit haben, sind immer auch Menschen, die nicht glauben, sie müssten alles selbst machen."

 

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