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Ostfildern, den 12. Februar 2005 |
Liebe Wanderfreundinnen
liebe Wanderfreunde,
am Samstag, den 12. Februar 2005 fand in der Schlossscheuer
in Neuhausen / Filder, dem Domizil
der Ortsgruppe Neuhausen von 14.00 – 16.25 Uhr ein Treffen der
Kulturwarte des Esslinger Gaues statt.
Anwesende : Gudrun Lang ; Sigrid Brandau ; Otto Eisele (alle OG
Denkendorf)
Siegfried Gaiser und Gerd Reinauer (beide OG Neuhausen)
Wer mochte, konnte sich vorher per Mail, per Fax, per Post oder
telefonisch anmelden bzw. abmelden.
Davon machte Brigitte Kehl von der Ortsgruppe Altbach / Zell
Gebrauch.
In den Bereichen Wege und Natur finden
auf Gauebene alljährlich Treffen der Mandatsträger in den Ortsgruppen statt,
um ein Erfahrungs- und Meinungsbild zu gewinnen, um Wanderpläne
auszutauschen und Anregungen für das bevorstehende Wanderjahr zu
gewinnen.
Beim Wegewartentreffen finden sich 95% ein, bei den
Naturschutzwarten 75%. Bei der Kultur ?
Damit die Kulturarbeit in unserem Gau transparenter wird und um
einmal festzustellen wie der Stand der Dinge in den
Ortsgruppen ist, lud ich zu dieser Tagung in die Schlossscheuer ein.
Die schwache Resonanz ließ dennoch einen interessanten Nachmittag
aufkommen.
Wir wollten uns nicht in die Fachbereiche meiner Kollegin
Sieglinde Schäfer bewegen. Wir schauten nicht, welche Ortsgruppe
bietet eine Volkstanz-, Theater- oder Singgruppe und fertigten
darüber keine Zusammenstellung. Es ist auch kein
Wanderführerlehrgang damit gemeint gewesen, bei dem ein
heimatkundliches Thema vermittelt wird.
Zunächst mussten wir einmal festhalten, welche eigene Beiträge
die einzelnen Ortsgruppen zu bieten haben, wo es überhaupt
Kulturwarte gibt. Siehe dazu beigefügte Liste
der Kulturwarte.
Ich bitte die jeweiligen Ausschüsse in den Ortsgruppen die
entsprechenden Teile zu ergänzen, zu bestätigen oder zu ändern.
Es ist einstimmig festgestellt worden, dass die Kulturarbeit in
den Ortsgruppen des Esslinger Gaues nach außen hin überhaupt nicht
wahr genommen wird.
Es lagen zwei Wanderpläne vor, die der Ortsgruppen Denkendorf und
Neuhausen. Die Analyse ergab, dass Heimat- und Kulturwarte in
der Adressenliste aufgeführt sind.
Diese Sitzung sah ich als gegenseitige Stimulation an und
bereitete für
Sonntag, den 4. September 2005
einen Ausflug der Kulturwarte im Esslinger Gau, deren
Vertreter und die Interessierten auf diesem Wege vor, den ich in
dieser Sitzung bekannt gab. Nach Ellwangen an der Jagst mit dem
Baden-Württemberg-Ticket der Deutschen Bahn. Näheres erhalten die
Betreffenden oder Vertrauensleute noch mitgeteilt.
Die Teilnehmer(innen) wurden angeregt selbst einmal mehr
in punkto Zugangsinformationen für Ihre Ortsgruppen zu
unternehmen. Extra besorgte und verteilte Broschüren oder
Informationsmaterialien, wie zu den Baden-Württembergischen
Heimattagen in Schorndorf, sollen die Kulturwarte selbst bei den
betreffenden Institutionen anfordern und auf den Anschreiben ihre
Funktion im Adressfeld mit notieren. Ich stehe zur Unterstützung
dazu zur Verfügung.
Es wurde an die Etappen des Gaurundwanderwegs
erinnert und dass die Entwicklung sich positiv gestaltet hat.
Auf meine Anregung zum Tag des offenen Denkmals, den
übrigens die Ortsgruppen Denkendorf und Altbach/Zell im Wanderplan verzeichnet
haben, eine
gemeinsame Aktion der Kulturwarte im Esslinger Gau zu entwickeln, einigten wir uns auf einen positiven
Trend. Wir denken an einen Aktionstag, den ich als Gaufachwart für
Heimat und Brauchtum federführend organisiere und die Kulturwarte
einzubinden gedenke.
Das Thema dieses Jahres ist „Krieg und Frieden". Ich bat die
Anwesenden und alle anderen Leser um Vorschläge für diesen Tag und
das Thema „Krieg und Frieden." Bis Ostern 2005. Diese Vorschläge
sind möglichst schriftlich an mich zu richten.
Wir sind uns im großen und ganzen darüber im klaren, dass der
Schwäbische Albverein unter Heimat und Kultur - so wie es die
Treffen in Dürrwangen zeigen, eher die Volkstanz-, Mundart- und
Gesangsgruppen meinen, als die intensive Vermittlung von Heimatkunde
und näherer Umgebung oder Landeskunde.
Unsere und meine Veranstaltungen, dies sprachen die Anwesenden
und der zugesandte Bericht von Brigitte an, die Kultur- und
Museumstouren, die Gaurundwanderungen, die Führungen durch die
Städte, sind immer gern besucht und das Interesse ist da.
Oft kommen auch bei Kulturdingen Gäste, die über das
Mitteilungsblatt aufmerksam werden, also nicht zum Verein gehören.
Uli (Ulrich Hempel) wir bitten Dich, diese Einschätzung einmal
selbst oder beim Hauptverein zu prüfen.
Die Mitarbeiterinnen / Mitarbeiter sind von mir angehalten,
einmal ihre Aktivitäten zu notieren, aufgebrachte Stunden zu
notieren und mir zu Beginn eines jeden Jahres einen
Bericht / Stichworte zuzusenden.
Unseren Kulturwarten in den Ortsgruppen besten Dank.
Die Ortsgruppe Neuhausen spendierte für die Anwesenden Brezeln
und ein Getränk. Zwei Helferinnen der Ortsgruppe versahen die
Bewirtung. Ihnen, Euch - Siegfried und Gerd - besten Dank für das Domizil und die
Unterstützung.
Ein solches Treffen gehört jedes Jahr – Richtung Faschingszeit
Ende – anberaumt ?
Mit herzlichen Wandergrüßen
Ihr / Euer Jürgen Gruß
Gaukulturwart Heimat
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