Heimat und 
Brauchtum
Begrüßung
Kulturwarte
Mensch der Woche
Wochenblatt 16.4.09
(pdf, ca. 430 kByte)
 
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Landesfest 2010
Kulturbrief 2010
Augustbrief 2009
Landesfest 2009 in
Ellwangen
Abenteuer Region 2009
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Bericht zur Kulturarbeit
April 2009
13. VVS-Rallye am
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Jahresabschlußbrief 2007
Rundbrief zum Halb-
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Kulturarbeit zu
Beginn 2007
Kulturarbeit 2005/
1.Quartal 2006
Kulturwartetreffen
Februar 2005
 
 
 
 
 
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Esslinger Gau

Kulturarbeit zu Beginn 2007
 

 

im Januar 2007

Liebe Wanderfreundinnen und Wanderfreunde in Nah und Fern,

unser Schwäbischer Albverein ist ein Sonnenstrahl, der mich leitet, dessen Energie sicher ab und zu durch Wolken oder ruhige Nachtphasen unterbrochen ist, aber dennoch unsere badisch-württembergische Welt erhellt. Und daran sollten wir Funktionsträger uns weiter gemeinsam beteiligen.

Ich selbst bin war ein starker Woller und schwach in der Geduld, dass bei uns im Esslinger Gau „nur" vier Ortsgruppen in irgendeiner Form einen eigenen Fachwart für Kultur oder das Brauchtum sich erlauben. (21 % - wenn wir es positiv sehen). Dank an meine „Minister" in Aichwald, Altbach/Zell, Denkendorf und Neuhausen. Wollen wir daran arbeiten, dass wir mehr werden ? Ich mach mir Hoffnung und hab es ausgeschlagen einer Linie treu zu sein.

Dabei scheint sich z.B. etwas anzudeuten, dass die Ortsgruppe Sulzgries wohl etwas in petto hat ?

Mich freuen die Kontakte, die ab Ende 2005 begannen zum neuen Gaukulturwartekollegen im benachbarten Filsgau und sich hier und da ergeben.

Wie schaut es denn mit Kolleginnen und Kollegen in anderen Nachbargauen, wie Teck-Neuffen, Stuttgart oder dem Ermsgau aus ? Die Distanz kann ruhig im Unendlichen liegen, denn da sind wir allein. Mal dieses und mal jenes. Es wäre erschütternd einfach.

Mir Gutes zu verleiden - so zwischen drei / vier Handvoll bis über 140 Menschen, dafür haben einige Ortsgruppenausschüsse und der Gauausschuss gesorgt.

Exkursionen und Ausflüge – einer schuf die neue Wortschöpfung „Exgrussionen" – habe ich im vergangenen Jahr wieder einige für sie machen dürfen. Der Gaurundwanderweg, dessen Horizont stetig näher kommt, die Busfahrt nach Augsburg, die Zugfahrten nach Michelstadt im Odenwald, nach Heidelberg oder nach Wissembourg im Elsass.

Alle hat es etwas berührt, der Kontakt zur Vergangenheit und Kunst. Und selbst habe währenddessen immer etwas ganz anderes gespürt.

Ich setze auf das bisschen Gefahr, nicht alltägliches, anderes zu versuchen. Am schönsten war wenn niemand exakt weiß woran man mit mir war, was genau kommt und sie kommen nachhause in jenen Sinnen zu merken, Du / Sie freust Dich / freuen sich auf Zitate, Vergleiche mit meiner / Ihrer Umgebung, nahe Menschen fern um mich herum und wer sich in eine Albvereinsveranstaltung hineinbegibt kommt weiter. Allen Wanderführer(inne)n im Gau besten Dank für Euer / Ihr mitwirken auf den entsprechenden Feldern.

Eine gute Basis wäre, wenn verschiedene Wanderpläne mich erreichen, um vielleicht das eine oder andere Mal, wie zum Jahresbeginn bei der Ortsgruppe Plochingen dabei zu sein.
Die Wälder sind verschwiegen, die Flüsse selten angeschwollen, die großen Städte fragen sich was die bei mir wollen.

Einen Wanderplan zu stricken ist – zum Glück bei uns – keine Flickschusterei und in den 19 Ortsgruppen oft schnell bewerkstelligt. Hat da jemand andere Erfahrungen ?

Was weiterhin gut harmoniert ist die Aufgabenteilung der Kulturabteilung bei uns. Sieglinde Schäfer macht wie ein Little Amadeus die Sache mit der Musik und dem Volkstanz im Gau. Dazu kann ich nur sagen: „Wohin die Reise geht, was man bei unseren Treffen so erlebt, solang' die Welt sich dreht, Musik macht alles gut."

Sieglinde hält auch die Brücke in den Kulturrat nach Dürrwangen und zur Hauptgeschäftsstelle, was mir – ehrlich gesagt schwer fällt, aber nichts bedeutet.

Die Kulturarbeit im Jahre 2006 umfasste auch die traditionelle Form von Fortbildung. So dass an einem Samstagvormittag ein Wanderführerlehrgang durchgeführt werden konnte und wir uns im Vereinsraum auf den Schurwaldhöhen mit den Glaubensflüchtlingen aus dem Alpenraum, den Waldensern und ihren Spuren im württembergischen Grenzland beschäftigten. Wanderungen im Enzkreis oder Kreis Karlsruhe bieten sich durchaus dazu an.

Der diesjährige Lehrgang am 30. Juni soll sich mit dem Fachwerk beschäftigen und die Ortsgruppe Sulzgries hilft mir diesmal mit.

Ein Kulturwartetreffen und ein Ausflug für die Kulturwarte im Gau sind weiterhin wesentliche Bestandteile des sich in diesen Ämtern wohlfühlens.

Die Termine und etwas Hintergrundinformationen sind auf meiner Homepage hinterlegt, die seit Oktober 2006 in neugestalteter Art und Weise vorliegt:

www.2000-Orte.de - auch zum herunterladen /downloaden.

Neu ist mir auch in den Sinn gekommen, ähnlich der Naturschutzwartestatistik im Schwäbischen Albverein für die Kulturwarte einen Jahresbericht abzuringen. Jede/ jeder notiert auf ein/zwei Seiten was er in seinem Metier unternahm und wie viele Stunden herauskamen. Sobald ich näheres habe, teile ich es Dir / Ihnen einmal mit.

Genug Anregungen und Fragen. Keiner weiß was vor dir liegt, wie schwer die Welt mal auf Dir wiegt, ob die Wanderwegzeiger günstig steh´n und Wünsche in Erfüllung gehen. Der Strahl von dem anfangs sprach bleibt: Die Sonne schlägt die Augen auf
ein langer Tag nimmt seinen Lauf, vielleicht wirst Du ja hundert Jahr‘ und sagst am Ende: wunderbar. Vielleicht fällt Dir ein Vorschlag ein.

Gute Reise in die Kultur, Heimat und Brauchtum 2007.

Auf Dein / Ihr Echo würde ich mich einmal freuen. Nicht nur aus dem Esslinger Gau.

Erinnern möchte ich auch einmal an meinen Kulturwartaufbauhelfer und langjährigen Verantwortlichen für die Kulturarbeit im Schwäbischen Albverein Fritz Schray, der wohl schon um die 80 ist. Seine Art und sein Vertrauen begleiteten mich lange und führten dazu, dass der Gaukulturwart zur Pflege, Erforschung und Übermittlung der regionalen Kultur mit mir seinen Anfang im Schwäbischen Albverein – 1988 nahm.


2007 – Abschied vom GT 4 in Stgt.
 

Mit herzlichen Wandergrüßen

Ihr / Euer Jürgen Gruß
Gaukulturwart Heimat

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