Durch den Schönbuch nach Bebenhausen
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eine zauberhafte
Winterwanderung
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Das große, geschlossene Waldgebiet des Schönbuchs ist wegen seiner
landschaftlichen Schönheit zu jeder Jahreszeit ein beliebtes
Wander- und Ausflugsgebiet.
Der Reiz dieser Landschaft mit seinen großflächigen Wäldern mit
uralten, dicken Bäumen ist ein wahres Paradies für Wanderer und
Naturliebhaber.
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Die Wanderführer
Hildegard und Karl Feucht hatten sich für diesen Tag
vorgenommen, die Seniorengruppe in einen Teil des Naturparks zu führen, der für uns Böblinger
Wanderer weniger bekannt ist.
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Wir
fuhren mit dem Bus auf der B 464 über die Kreuzung
"Kälberstelle" und erreichten kurz vor Walddorf-Häslach den Startpunkt unserer Halbtageswanderung. |
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Es war
ein wunderschöner Wintertag, hin und wieder blitzten ein paar
Sonnenstrahlen durch die kahlen Äste der Bäume. In der Nacht zuvor
hatte es kräftig geschneit, und so erschien uns der Schönbuch wie ein
verzauberter Märchenwald.
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Über die Bärlochklinge
wanderten wir hinüber zur sogenannten Mahneiche. Diese
Eiche erinnert an die aberwitzigen Pläne in den 60er
Jahren, den Flughafen Stuttgart mitten in |
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den Schönbuch zu
verlegen. Es ist rückwirkend nur noch schwer
nachzuvollziehen, welche Folgen dieser Plan für unsere
Region gehabt hätte. |
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Anschließend führte uns der Weg zur Kreuzbuche auf dem
Langen Rücken, die mit ihren Wurzeln das eingesunkene
Schwedenkreuz mit der Jahreszahl 1634 umschlossen hält.
(1634: Schlacht bei Nördlingen im 30jährigen Krieg.) |
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Durch den Olgahain am
Kirnberg, benannt nach der Gemahlin Olga (1822-1892) des
Königs Karl von Württemberg, erreichten wir den
Hauptwanderweg HW 5, dem wir in Richtung Beben- hausen
folgten.
Das einstige
Zisterzienserkloster Bebenhausen, das vermutlich um 1183/84 von Pfalzgraf
Rudolph von Tübingen gegründet wurde, liegt mitten im Schönbuch,
in reizvoller Landschaft .
Hier haben die beiden Wanderführer
einen Ortsrundgang und danach eine Besichtigung des Kloster-
und Schlossgeländes durchgeführt. |
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Seine
Blütezeit erlebte das Kloster im 13. Jahrhundert.
Es gehörte zu den reichsten des Landes Württemberg. |
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Später
wurde es als evangelische Klosterschule und als Jagdschloss
für die württembergischen Könige genutzt. |
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In
den Jahren 1947 bis 1952 diente es als Sitz des Landtags von
Württemberg-Hohenzollern. |
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Hier endete unsere
erlebnisreiche Winterwanderung durch den Schönbuch. Dank
der gründlichen Vorarbeit unserer Wanderführer Hildegard
und Karl Feucht wurde sie zu einem unvergesslichen
Tag. |
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